Am Rande des Weltalls

IGG-Schüler vermessen kosmische Strahlen in der Stratosphäre
In einem einzigartigen MINT-Projekt untersuchten Robin Scharnagel und Florian Menacher, beide Q12, die kosmische Strahlung in 38 000 m Höhe. Dazu schickten sie insgesamt fünf Handys mithilfe von zwei Wetterballons in die obersten Schichten der Atmosphäre an den Rand zum Weltall. „Derartige Messungen waren für uns völliges Neuland.“, erläutert Florian Menacher. „Wir haben zwar im Vorfeld die Ausrüstung in Vakuum- und Klimakammern sorgfältig getestet, aber wir konnten trotzdem nicht sicher sein, ob die Handys, ausgerüstet mit Strahlungsmesser-Apps, unter den Bedingungen der Stratosphäre wirklich zuverlässig arbeiten. Umso mehr freuen wir uns jetzt, dass alles geklappt hat.“ Die Schüler werden die Messergebnisse am 14. Dezember 2018 bei der TUM-Schülerkonferenz am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching öffentlich präsentieren. Unterstützt wurde das Projekt vom Amateurfunkverein Rosenheim und von Dipl.-Ing. Rolf-Dieter Klein vom MultiMedia Studio.
Dr. Grillenbeck

Neben den Handys zur Strahlungsmessung war beim Stratosphärenflug auch eine Außenkamera mit an Bord, die diese Aufnahme lieferte.