Vorlesewettbewerb 2019

Vorlesen kann doch jeder. Das ist doch nichts Besonderes. So denken viele. Aber einen Text aus einem Jugendbuch so wirkungsvoll vorzulesen, dass die Zuhörer in den Bann gezogen werden und sich in die Geschichte hineinversetzen können, ist eine große Herausforderung. Laut, deutlich, im richtigen Tempo muss gelesen werden. Die Betonung darf weder übertrieben noch vernachlässigt werden und die Atmosphäre der Handlung muss vermittelt werden. Auch ein Blickkontakt mit den Zuhörern sollte hin und wieder hergestellt werden. Gutes Vorlesen ist also eine wahre Kunst. Die Klassensiegerinnen der 6. Jahrgangsstufe beherrschten alle diese Kunst und machten es der aus Deutschlehrern bestehenden Jury schwer. Schließlich setzte sich ganz knapp nach dem Lesen eines selbst ausgewählten und eines unbekannten Texts Marianna Stimac aus der 6c (2. v.l.) durch, die das IGG beim Stadtentscheid vertreten darf.