"Jugend forscht"

Miriam Mosbach überzeugt im Fach Physik

Miriam Mosbach im Gespräch mit Jugend-forscht-Jurorin Luise Allendorf-Hoefer

Rosenheim/Vilsbiburg – Miriam Mosbach vom Rosenheimer Ignaz-Günther-Gymnasium (IGG) ist beim Landeswettbewerb "Jugend forscht" in Vilsbiburg im Fachbereich Physik mit einem Sonderpreis ausgezeichnet worden. Der "Preis für eine Arbeit auf dem Gebiet der Naturwissenschaften" wird von der Helmholtz Gesellschaft bereitgestellt und besteht aus einer Einladung zu einem dreiwöchigen Forschungsaufenthalt am Helmholtz Zentrum in Dresden.

Die 16-Jährige Schülerin hatte mittels eines selbst konzipierten Versuchsaufbaus untersucht, wie der Strahl eines Hochleistungslasers von einer thermo-optisch sensiblen Flüssigkeit – z.B. Sojasauce – gestreut wird. Sie fand heraus, dass sich das bestrahlte Medium durch die Erhitzung wie eine optische Linse verhält. Der Effekt ist insbesondere beim Laserstrahlschneiden in der Chirurgie und für die optische Datenübertragung relevant.

Die Nachwuchswissenschaftlerin hat bereits im Februar den Regionalwettbewerb gewonnen und ist Ende April als Teil des vierköpfigen Wettkampfteams "Germany Rosenheim" zum internationalen Physikwettbewerb AYPT (Austrian Young Physicists´ Tournament) an die Montanuniversität Leoben gefahren.

Beim Landeswettbewerb Jugend forscht treten jedes Jahr die Regionalsieger der elf Regionalwettbewerbe aus den Fachbereichen Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Physik, Geo- und Raumwissenschaften und Arbeitswelt gegeneinander an.

Regionalsieg für Miriam Mosbach!

Regionalsiegerin Miriam Mosbach mit Dr. Thomas Grillenbeck und OStD Dieter Friedel

Beim Regionalwettbewerb von "Jugend forscht", den die Firma Kathrein zusammen mit der Technischen Hochschule Rosenheim ausrichtet, war das Ignaz wieder höchst erfolgreich. Die einzige Jugend-forscht-Siegerin aus dem Raum Rosenheim: Miriam Mosbach aus der Q11. Sie hat mit ihrem Forschungsprojekt "Thermischer Linseneffekt" im Fachbereich Physik den ersten Preis gewonnen und darf deswegen im April beim Landeswettbewerb in Vilsbiburg antreten.

Neben dem ersten Preis für Miriam gingen noch fünf zweite und zwei dritte Preise an das Ignaz, und zwar in den Fachbereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften und Physik. Daneben gab es für uns zahlreiche Sonderpreise. Wir sind stolz!

Aufgrund seiner aktuellen Erfolge, aber auch wegen seiner langjährigen Präsenz bei Jugend forscht auf allen Wettbewerbsebenen, wurde das Ignaz-Günther-Gymnasium mit der Auszeichnung "Bayerische Forscherschule des Jahres 2018" prämiert. Weiteres hier!