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Seminare und Projekte

Sibylle Brauner in Aktion
Sibylle Brauner in Aktion

Mentales Training mit Olympiateilnehmerin im W-Seminar Sport:

Der Erfolg beginnt im Kopf


Im Rahmen des W-Seminars Sport mit dem Thema „Psychologische Aspekte im Wettkampf- und Leistungssport“ referierte die ehemalige DSV-Skirennläuferin Sibylle Brauner sehr anschaulich und persönlich über ihre in der aktiven Wettkampfzeit gewonnenen Erfahrungen aus sportpsychologischer Sicht.

Thematisiert wurden Aspekte wie Sporthypnose, Visualisierung und die praktische Anwendung von Entspannungstechniken (z.B. progressive Muskelrelaxation nach Jacobson). Zudem berichtete die Physiotherapeutin, die in der eigenen Praxis tätig ist, sehr offen von Rückschlägen in ihre Karriere. So erreichte sie beispielsweise 1998 die offizielle Qualifikation für die Olympischen Spiele, scheiterte aber knapp an den internen Ausscheidungskämpfen der deutschen Rennläuferinnen. Mental gestärkt durch optimale psychologische Betreuung schaffte sie es aber vier Jahre später (Salt Lake City 2002), sich in das Team der deutschen Damenolympiamannschaft zu fahren (Abfahrt 26. Platz).

Staunend folgten die Schüler auch den Ausführungen über die immense Doppelbelastung von Leistungsport und Schule. Abgerundet wurden Frau Brauners Ausführungen mit dem Hinweis, dass die vorgestellten Lösungsansätze von mentalen Blockaden im Sport ohne weiteres auch ihre Anwendung im täglichen Leben (z.B. bei Prüfungsängsten, Vorgestellungsgesprächen o.ä.) finden: Der Erfolg beginnt im Kopf!

Ein herzliches Dankeschön noch einmal an unsere Referentin die uns unentgeltlich in ihrer Freizeit die psychologischen Aspekte im Spitzensport hautnah miterleben ließ.

Sporthyphnose im Sinne einer Tiefenentspannung

Visualisieren

Sie versetzen sich mental auf das Siegerpodest. Alle möglichen Blockaden, die Sie bisher gebremst haben, Sieger zu sein, werden erkannt und aufgelöst.

Hirnwellen alpha-Wellen

Alphawellen (14 - 8 Hz) treten in gelöster, entspannter Grundhaltung, beim Tagträumen und Visualisieren auf (wobei hier alle Sinnesqualitäten gemeint sind; manche Menschen können z.B. Geruchs- oder Tastempfindungen wesentlich intensiver »visualisieren« als innere Bilder). Alphawellen sind das Tor zur Meditation, sie sind als Brücke notwendig, damit Informationen aus dem Theta-Bereich in unser Wachbewusstsein gelangen können

Als Physiotherapeutin mit eigener Praxis in Raubling

... und am IGG
... und am IGG

Additum Sport: Kajak – Schnupperkurs

Der Additum – Kurs von Herrn Pöllinger schnupperte am 30.09.2014 einmal in das Kajakfahren hinein. Die Organisation und Durchführung des Schnupperkurses übernahm Laura Herrlein, Schülerin des Additum-Kurses, die im Mangfallkanal an der Arche Rosenheim ihren Mitschülern das Kajakfahren näher brachte. Als Warm-up mussten die Kursteilnehmer, bekleidet mit Schwimmweste und Helm, ihre Boote selbst zur Einstiegsstelle tragen. Dort vermittelte Laura die notwendigen und sehr interessanten theoretischen Grundlagen zum Kajakfahren. Anschließend ging`s ins Wasser, was bereits die erste Herausforderung war, da sich die Kajaks als sehr kippelig herausstellten. Alle Kursteilnehmer und Kursleiter Pöllinger verbrachten einen sehr lehrreichen und spaßigen Nachmittag, auch wenn der eine oder andere mit dem Fahrverhalten des Kajaks zu kämpfen hatte. Vom Kehrwasser bis zum Slalomfahren wurde alles getestet.

An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an Laura Herrlein.

H. Voß

Das Sport Additum Q12 durfte dem Kniespezialisten Dr. Eichhorn über die Schulter schauen

Am 27.01.2015 unternahm der Sport Additum Kurs von Herrn Pöllinger eine Exkursion nach Plattling zum Kniespezialisten Dr. Eichhorn. Er gilt weltweit als Nummer eins v.a. für das vordere Kreuzband. Die Schüler/Innen hatten an diesem Tag das Privileg, ihm live bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen. Knorpel-, Menisken- und Kreuzband-OPs und die Schüler waren im OP-Saal live mit dabei. Den einen oder anderen wurde es dabei durchaus etwas flau und musste den OP-Saal kurz verlassen. Dennoch stellte der Klinikbesuch ein Erlebnis besonderer Art dar und der erlernte theoretische Stoff zum Kniegelenk konnte somit in der Praxis veranschaulicht werden.

Christoph Pöllinger