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Unsere Projekte

P-Seminar Sport 2016/18: Chiemseetriathlon

Gemäß dem antiken Motto anima sana in corpore sano wagten sich 13 sportbegeisterte Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihres Projekt-Seminar an ihren ersten Triathlon! Sie starteten am 23. Juni 2017 im Rahmen des Chiemseetriathlon über die Sprintdistanz (500m Schwimmen, 20km Radeln, 5km Laufen). Diese Herausforderung nahmen sie aus den unterschiedlichsten Motiven auf sich(z.B: eine neue Sportart entdecken, die eigenen Grenzen kennenlernen, eine gesunde Sportart für die Zukunft erlernen)! Das alles fand unter der Leitung von Frau Renate Forstner (mehrfache bayerische und deutsche Meisterin sowie international startende Triathletin) statt. Dabei wurden im Vorfeld Trainingspläne mit den Seminarteilnehmern erstellt und das Training in allen drei Disziplinen abwechselnd der Saison entsprechend durchgeführt. Das P-Seminar freute sich, seine Leistung in der Heimat am bayerischen Meer unter Beweis zu stellen.

P-Seminar 2015/17: Integration durch Sport

Der Artikel von Karin Wunsam, der dazu im OVB am 21. Juli 2016 erschienen ist, soll für sich sprechen:

INTERKULTURELLES TURNIER

Die Sprache des Sportes verbindet
Sport verbindet. Diese Erfahrung machten rund 100 Jugendliche beim interkulturellen Fußballturnier auf dem Sportgelände des SV Westerndorf St. Peter. Organisiert wurde der Sporttag von Schülern des Ignaz-Günther-Gymnasiums (IGG) im Rahmen ihres Projekt-Seminars „Integration durch Sport".

Rosenheim - Klaus Jordan, Vorsitzender des SV Westerndorf St. Peter, war von der Idee begeistert. „Beim Sport sprechen alle Menschen die gleiche Sprache", weiß er aus Erfahrung. Darum stellte der Verein sein Sportgelände sogar kostenlos für das interkulturelle Fußballturnier des IGG zu Verfügung. Für Jordan war diese Veranstaltung sogar eine Talentshow: „Mir sind gute Fußballspieler aufgefallen", erzählte er. Einige der Turnierteilnehmer könnten also schon bald für einen Verein spielen. Diesen Nebeneffekt planten die Schüler des Ignaz-Günther-Gymnasiums von Anfang an ein. „Wir hoffen, dass bei diesem Turnier Freundschaften entstehen und sich der eine oder andere minderjährige Flüchtling an einen Verein bindet. Das alles trägt zur Integration bei", erklärt Sportlehrer Christoph Pöllinger, der das P-Seminar betreut hat. Die Vorbereitungen dauerten ein Jahr. Unterstützung gab es von der Kathrein KG und der Sparkassenstiftung. Über den Stadtjugendring und der Jugendhilfe „Startklar Schätzel" kontaktierten die Schüler minderjährige Flüchtlinge. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Schließlich sollte der Sporttag selbst reibungslos über die Bühne gehen. Trotzdem waren die 15 Schüler der Klasse Q11 aufgeregt, als sie am frühen Morgen beim Sportgelände ankamen und auf ihre Gäste warteten. „Wir haben viele Anmeldungen erhalten. Aber ob tatsächlich alle kommen, weiß man halt erst, wenn es wirklich soweit ist", meinte die 17-jährige Sophie von dem Knesebeck. Tatsächlich konnte dann aber bei jeder einzelnen Anmeldung ein Häkchen gemacht werden. Zehn Teams traten gegeneinander an. Jedes bestand aus drei minderjährigen Flüchtlingen und aus drei Rosenheimer Schülern.

„Fußball kennt man überall auf der Welt"
Das Miteinander klappte von Anfang an sehr gut. „Schon bei der Begrüßung waren alle Flüchtlinge total offen und sehr freundlich. Man merkte ihnen an, wie viel Spaß ihnen diese Veranstaltung macht", erzählt Monika Peter. Die 16-jährige Gymnasiastin zeigte sich auch von der Hilfsbereitschaft der minderjährigen Flüchtlinge beeindruckt: „Sie haben sofort nach ihrem Ankommen gefragt, wo wir noch Hilfe benötigen." Auf dem Spielfeld gaben dann alle Teilnehmer ihr Bestes. Auch der 18-jährige Ali zeigte ganzen Einsatz. „Ich habe schon in Syrien immer gerne Fußball gespielt und war auch bei einem Verein", erzählte der junge Mann. Seine Mannschaft setzte sich bereits beim ersten Spiel mit zehn zu null Toren gegen die Gegner durch. „Ich glaube, wir gewinnen", zeigt sich Ali danach überzeugt. Gute Siegeschancen rechnete sich auch Yusuf aus. Der 17-jährige Äthiopier hat ebenfalls von klein auf immer schon gerne Fußball gespielt. „Dieser Sport ist mir sehr wichtig", sagt er. Vor dem interkulturellen Fußballturnier war er aber schon einige Wochen nicht mehr zum Spielen gekommen. Darum meinte Yusuf: „So ein Turnier könnte es gerne öfter geben." Die Gymnasiasten des P-Seminars „Integration durch Sport" lagen also mit ihrer Wahl der Sportart richtig. „Fußball kennt man tatsächlich auf der ganzen Welt", meinte Sportlehrer Christoph Pöllinger. Mit dem Organisationstalent seiner Schüler zeigte er sich sehr zufrieden: „Für diesen Tag gibt es schon mal Bestnoten."

P-Seminar 2014/16: Streetworkout-Park

Im Rahmen des P-Seminars Sport des Jahrgangs 2014/16 wurde unser Street-Workout-Park errichtet. Aber was ist Street-Workout eigentlich? Es besteht aus Kraftübungen, die nur mit dem eigenen Körpergewicht ohne zusätzliche Gewichte immer und überall ausgeführt werden können. Als Sportgeräte stehen der Boden und die Klimmzugstange im Vordergrund. Diese Art des Trainings hat sich in den letzten Jahren als Trendsportart und Alternative zu den kostspieligen Mitgliedschaften in Fitnessstudios besonders in den USA, nun aber auch in Deutschland etabliert. Unser Park ist einer der ersten seiner Art in Deutschland und wird bereits regelmäßig von den Schülern genutzt. Inzwischen trainiert auch eine Gruppe von Schülern aller drei Rosenheimer Gymnasien mehrmals wöchentlich gemeinsam mit jugendlichen Flüchtlingen an den Geräten.