Unsere Projekte

P-Seminar Religion 2017/19

Zu Besuch in der Geflüchtetenunterkunft Langenpfunzen

Am 29.11.2017 besuchten wir im Rahmen unseres P-Seminars Religion die Flüchtlingsunterkunft in Langenpfunzen. Vor Ort erzählte uns Herr Christian Hlatky (Bürgerstiftung Rosenheim) von den dort lebenden 50 Menschen – davon die Hälfte junge Kinder – und auch von ihrer unterschiedlichen Herkunft und ihren verschiedenen Geschichten, Problemen und Perspektiven. Bei der anschließenden Führung durch die Unterkunft waren wir gleichzeitig schockiert von der einfachen und tristen Einrichtung und erstaunt von der Offenheit und Freundlichkeit der Bewohner. Besonders die Kinder lernten wir in einer Runde Süßigkeiten genauer kennen und konnten schon erste Projektideen sammeln.

Johanna Trifellner und Laura Schiebel, Q11

P-Seminar Religion 2015/17

Bildung bedeutet Integration: P-Seminar Religion unterstützt Flüchtlinge beim Lernen

Immer mehr Menschen müssen vor Hunger, Not, Krieg aus ihrer Heimat fliehen. Viele von ihnen suchen Zuflucht in Deutschland. Voller Hoffnung erreichen sie das neue Land, doch oftmals stoßen sie auf unerwartete Probleme: aufwändige Bürokratie, kaltes Klima, Wohnungsnot, überfüllte Flüchtlingsheime, Arbeitslosigkeit und zu allem Überfluss auch noch die Sprachbarriere. Da stellte sich uns, dem P-Seminar Religion, die Frage: Was können wir tun, um die Lage der Flüchtlinge langfristig und wirkungsvoll zu verbessern?

Gemeinsam mit der Bürgerstiftung Rosenheim und ihrem Koordinator für das Flüchtlingspatenprojekt, Christian Hlatky, haben wir zusammen mit unseren Seminarleitern Thekla Oberender und Stefan Rütz eine Hausaufgabenbetreuung ins Leben gerufen, die berufsschulpflichtigen Asylbewerbern im Berufsintegrationsjahr (BIJ) beim Lernen helfen will. Wir freuten uns, ein breites Netz an freiwilligen Helfern aufbauen zu können, wodurch im „Nordtreff“ in der Rosenheimer Bogenstraße täglich kompetente Lernhilfe gewährleistet war. Besonderes Engagement zeigten die jungen Flüchtlinge beim Erlernen der deutschen Sprache, aber auch Mathematik und Sozialkunde standen auf dem täglichen Stundenplan. Es war schön zu beobachten, wie schnell Fortschritte vor allem im aktiven Sprachgebrauch erzielt wurden und bald schon erste Gespräche bei einer gemütlichen Kaffeepause zustande kamen.

Aufgrund neu gewonnener sozialer Kontakte und Einblicke in fremde Kulturen stellte das Projekt für alle Beteiligten eine große Bereicherung dar. Besonders stolz sind wir darauf, dass der Lerntreff auch in Zukunft weitergeführt werden wird. Feierlich haben wir das Projekt an Christian Hlatky und Daniela Aigner übergeben, die uns bereits während der letzten Projektmonate tatkräftig zur Seite standen.

Isabel-Sophie Mache, Q12

Das BASTA-Projekt

"BASTA" ist ein Bündnis für psychisch erkrankte Menschen, das über psychische Erkrankungen informieren, dafür sensibilisieren und Vorurteile abbauen will. Dazu kommen jedes Jahr Betroffene mit ihren Betreuern in die Ethik- und Religionskurse der elften Jahrgangsstufe. Was sie von ihrem Leben erzählen, lässt aufhorchen und mündet nicht selten in angeregten Gesprächen und Rückfragen von Seiten der Schülerinnen und Schüler. Dieses Projekt hat sich bei uns inzwischen als so erfolgreich erwiesen, dass wir auf eine jahrelange Tradition zurückblicken können.

Adventsbasteln am IGG

Am Freitagnachmittag vor dem 1. Advent trafen sich 22 bastelwütige Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe, um das Projekt „Unsere Aula muss weihnachtlich werden!“ anzugreifen. Zwei Stunden lang wurde geklebt und geschnibbelt, nach Worten gerungen und geschrieben, Lebkuchen gemampft, Wolle gewickelt und Flügel angesteckt – und damit keiner dem IGG Kinderarbeit nachsagen kann, durften die unermüdlichen Arbeiter natürlich auch einige tolle Ergebnisse mit nach Hause nehmen. Nun erstrahlt die Aula im Glanze weißer und silberner Sterne, poetischer Weihnachtsbäume und flauschiger Pompom-Engel. Ein dickes Dankeschön an die fleißigen und kreativen Weihnachtselfen, schön war᾿s! (Jessica Andraschko)