Gemeinsam unterwegs



Unsere Taizéfahrt

Jedes Jahr brechen Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe zusammen mit anderen Schulen Rosenheims in das kleine Dorf Taizé in Frankreich auf. Dorthin pilgern das gesamte Jahr über Jugendliche aus aller Welt, um die ökumenische Gemeinschaft der dortigen Brüder kennenzulernen und sich mit anderen Jugendlichen über den Glauben auszutauschen. Was die Jugendlichen dort erwartet, und was vor Ort notwendig ist, zeigt der Flyer, den Schüler in einem P- Seminar zusammengestellt haben: Angebote in Taizé [1.417 KB]


Taizé-Fahrt 2016

TAIZÉ

Der Tag in Taizé begann mit dem Morgengebet, bei dem –wie beim Mittags- und Abendgebet- hauptsächlich gesungen wurde. Anschließend stellten sich alle an der Essensausgabe an, um ihr Frühstück zu bekommen, welches aus Semmeln mit Butter und Schokolade bestand (daran könnte man sich übrigens auf jeden Fall gewöhnen.

Um ca. 10 Uhr traf man sich zur Bibeleinführung, bei der zunächst ein Bibeltext vorgestellt wurde, über den dann in Kleingruppen geredet wurde. Die Gruppen waren bunt gemischt, bei uns gab es Iren, Schweden, Engländer, Franzosen und auch ziemlich viele Deutsche. Die Verständigung auf Englisch hat gut geklappt und bei den Gruppenspielen waren sowieso keine Worte nötig.

Nach dem Mittagessen wurde der Nachmittag von Tag zu Tag unterschiedlich gestaltet, mal hatte man gemeinschaftliche Dienste zu erledigen, mal hatte man Gruppenprogramm. Außerdem gab es die Möglichkeit, freiwillig Workshops zu besuchen. An einem Tag hatten wir beispielsweise eine Gesprächsrunde mit einem der Brüder, bei der wir erfahren haben, dass das Leben in Taizé gar nicht so streng ist, wie viele vielleicht vermuten: Um genau zu sein, beschrieb der Bruder der Tagesablauf folgendermaßen: „Wenn wir nicht beten, chillen wir.“ Auch wenn das natürlich nur Spaß war, hatten wir tatsächlich viel Freizeit. Diese konnte man nutzen um zu dem nahegelegenen Fluss oder der Quelle St. Etienne zu gehen oder einfach auf der Picknickdecke zu liegen und Zeit mit seinen Freunden zu verbringen.

Nach dem Abendessen fand um 20.30 Uhr der Abendgottesdienst statt. Nachdem in Taizé jeder Freitag als Karfreitag gilt, wird natürlich auch jeden Samstag Ostern gefeiert. Das ist immer etwas Besonderes, da jeder eine Kerze bekommt, die im Laufe des Gottesdienstes angezündet wird. Das sorgt für eine tolle Stimmung und sieht wirklich schön aus.

Den Rest des Abends verbrachten wir immer am Oyak, einem großen Platz, an dem es Getränke, Snacks und vor allem viele nette und offene Leute gibt. Das war eines der vielen tollen Dinge an Taizé, denn man kann supereinfach neue Leute auch aus anderen Ländern kennenlernen. Am Oyak konnte man sowohl Spiele spielen oder singen als auch sich einfach unterhalten. So konnte man den Abend toll ausklingen lassen, bevor es ab in die Zelte und auf einen neuen schönen Tag in Taizé zuging.


Victoria Groothold, Sara Hild; 10c

Taizé-Fahrt 2016



Ein spezielles Angebot für Schüler der Q11



Dazu ein kurzer Erfahrungsbericht eines Teilnehmers


Wegen verschiedener Terminüberschneidungen machte sich heuer nur eine kleine Gruppe zu den Glaubenstagen nach Maria Eck auf. Wir diskutierten religiöse und philosophische Themen mit Frau Engl und Bruder Christian, einem Franziskaner, der uns in diesen Tagen sehr intensiv begleitete. Wir beschäftigten uns mit unserem eigenen Glaubensweg, unserem Gottesbild und erhielten mit verschiedenen kleinen Übungen einen Einblick in die Meditation. Insgesamt verleihen wir dem Maria Eck-Aufenthalt das Prädikat „sehr wertvoll und unbedingt empfehlenswert“!

Peter Rottmayr (Text gekürzt)



Die "Geistliche Fahrt" - etwas ganz Besonderes am IGG!

Zwei Mal im Schuljahr, nämlich im Herbst und im frühen Sommer, lädt Herr Friedel zur sog. „Geistlichen Fahrt des IGG“ ein. Eltern, Schüler und Lehrer brechen unter der Leitung von Pfr Holzner miteinander auf, um einen Nachmittag lang besondere christliche Stätten im näheren und weiteren Umkreis zu besuchen. Bei einer Führung durch die Kirche oder das Kloster tauchen die Teilnehmer in die ganz besondere Atmosphäre dieses Ortes ein! Wie freilich seit jeher zur Kirche das Wirtshaus gehört, gehört auch zu unserer „Geistlichen Fahrt“ die Sorge für das leibliche Wohl!

Korbinianswallfahrt