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Wettbewerbe

Landeswettbewerb Jugend forscht 2017

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Landeswettbewerb Jugend forscht

Der Sonderpreis Bauphysik der Hermann Gutmann Stiftung, ein Praktikumspreis der LMU (Physik), ein Sonderpreis JufoDay@Google und der 1. Preis im Fachbereich Mathematik/IT, das ist Bilanz des IGG für den Landeswettbewerbs Jugend forscht, der dieses Jahr in Vilsbiburg ausgetragen wurde. Die Physikpreise gingen an Hannes Pravida (Q11) und sein Projekt „Geschüttelt, gerührt, gemischt und geschichtet – Schallabsorption granularer Materialien“. Er überzeugte die Landesjury mit sehr sorgfältig geplanten und durchgeführten Experimenten und einer Fragestellung, die weit über das Literaturwissen hinausgeht.
Die Preise im Fachbereich Mathematik/IT erhielt Constantin Geier (Q12) und sein Projekt „3D Live – Streaming in Echtzeit“. Für Constantin geht es nun weiter. Zur Vorbereitung des Bundeswettbewerbs ist er im Anschluss an den Staatsempfang im Prinz-Carl-Palais zum Vorbereitungsseminar für den Bundeswettbewerb Jugend forscht 2017 eingeladen.
Mit Constantin Geier ist das IGG zum zweiten Jahr in Folge beim Bundeswettbewerb Jugend forscht vertreten. Letztes Jahr gewann Ann-Kathrin-Raab auf Bundesebene den Sonderpreis Physik der Wilhelm und Else Heraeus Stiftung.

(Dr. Thomas Grillenbeck)


Berufswunsch: Ingenieurin?!
Amelie Zähringer im Forscherinnen-Camp 2016


Für Technik habe sie sich eigentlich schon immer interessiert, sagt Amelie Zähringer aus der 10a. 'Wenn bei uns zu Hause der Fernseher nicht geht, dann rufen alle nach mir.' Hätte man sie allerdings gefragt, was genau ein Ingenieur macht, dann hätte sie das vor den Herbstferien vermutlich nicht erklären können. Seit den Herbstferien ist das anders. Seitdem kann sich Amelie sogar gut vorstellen, Ingenieurin zu werden!

Amelie ist eine von zwölf Teilnehmerinnen des Forscherinnen-Camps 2016, das vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Rosenheim und den Kathrein-Werken veranstaltet wurde. Die jungen Forscherinnen hatten in den Herbstferien Gelegenheit, den Ingenieursberuf im Rahmen eines Projekts hautnah zu erleben. Ihr Auftrag: Entwicklung einer funktionierenden WLAN-Antenne. Die dazu nötigen theoretischen Grundlagen holten sich die Forscherinnen in der Fachhochschule bei Vorträgen und Gesprächen. Die praktische Umsetzung erfolgte dann in den Kathrein-Werken. Dort gelang es den Forscherinnen bravourös, den Projektauftrag zu erfüllen. Herr Friedel war bei der Abschlusspräsentation dabei und offensichtlich sehr stolz auf die neue Ignaz-Ingenieurin (siehe Foto).
Udo Segerer


Wassertropfen auf der Herdplatte
Das IGG vertritt Deutschland bei internationalem Physikwettbewerb


Ein Physik-Crack müsse man nicht gleich sein, meint Lisa Kastenhuber, Eltfklässlerin am Ignaz-Günther-Gymnasium. "Aber ein Vorteil ist es natürlich schon...!" wirft ihr Teamkollege Constantin Geier verschmitzt ein. Die beiden bilden zusammen mit Johanna Bruckner, Barbara Maier und Anna Treffurth das deutsche Team beim AYPT, dem "Austrian Young Physicists' Tournament" an der Montanuniversität in Leoben. Betreut werden die Schüler dabei von ihrem Physiklehrer Dr. Thomas Grillenbeck.

Dass es bei dem internationalen Wettbewerb in der Steiermark nicht genügt, sich mit Physik auszukennen, zeigt ein Blick in die Regeln: Je drei Teams kämpfen in "Physics Fights" gegeneinander. Zunächst präsentiert ein Team in einem 12minütigen Report die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Untersuchung. Barbara zum Beispiel ist der Frage nachgegangen, warum ein Wassertropfen auf einer heißen Herdplatte tanzt. Lisa hat die Schwingungen eines Weinglases untersucht, wenn daneben eine Opernsängerin singt. Und Constantin hat Partikel in einer Flüssigkeit beobachtet, die einem Magnetfeld ausgesetzt wird.

Nach der Präsentation zeigt ein gegnerisches Team als "Opponent" Stärken und Schwächen des Reports auf und beginnt mit dem Reporter-Team eine 15-minütige, wissenschaftliche Diskussion über das Thema. "Das kann heftig werden", meint Lisa, "wenn dich da so ein Brain was fragt." Danach fasst ein drittes Team als "Reviewer" die Inhalte des Reports und der Diskussion zusammen und weist auf etwaige fachliche Fehler hin. Nach abschließenden Fragen wird die Leistung jedes Teams von einer Fachjury bewertet.

Da es sie um einen internationalen Wettbewerb handelt, findet das alles natürlich auf Englisch statt. Das sei aber gar nicht das Problem, meinen die IGG-Schüler. Umgewohnt sei eher das wissenschaftliche Arbeiten vorher, das sei doch recht anders als bei der Vorbereitung einer "normalen" Präsentation in der Schule.

Und welche Chancen rechnen sich die jungen Physiker aus? Man ist sich einig: Unter die Top5 zu kommen, wäre perfekt. "Aber", gibt Barbara zu Bedenken, "eigentlich geht es ja um mehr als nur ums Gewinnen!"

Unsere Abiturientin Ann-Kathrin Raab ist Physik-Vizeweltmeisterin

Jekaterinburg (Russland) zeigte sich bei strahlendem Sonnenschein von seiner schönsten Seite: Finalwetter für den Physik-Weltcup IYPT („International Young Physicist’s Tournament“). Nach einem langen Trainingstag sehr gut gewappnet traf das deutsche Team mit der frisch gebackenen IGG-Abiturientin Ann-Kathrin Raab (18) aus Rosenheim, Kapitän Jonas Landgraf (18) und Fabian Eller (18) aus Weiden, Carina Kanitz (18) aus Erlangen und Sören Selbach (18) aus Koblenz auf die Schülergruppen aus Singapur, Taiwan und der Schweiz. Prickelnde Spannung dominierte das rund vier Stunden dauernde Finale, bei dem die deutsche Mann- und Frauschaft die Mitstreiter aus der Schweiz und Taiwan klar auf die Plätze 3 und 4 verwies. Nur Singapur wurde seiner Favoritenrolle gerecht und hatte nach vier Wettkampfrunden die Nase vorn. Aber Deutschland darf sich nun ein Jahr mit dem ruhmreichen Titel „Vizeweltmeister“ schmücken. „Die Jury war durchweg fair“, betonte Ann-Kathrin, die das Ergebnis sehr sportlich nahm.
Im vierten und letzten Wettstreit des Physik-Weltcup 2016 waren Ann-Kathrin und ihr Team zum Zuschauen verbannt. Dennoch verfolgten die fünf Achtzehnjährigen hoch konzentriert die Präsentation Singapurs zu den kreiselnden Bewegungen eines Pendels. Das Problem zeigte sich trotz der einfachen Beschreibung als außerordentlich komplex. Doch das Team aus Singapur bekam es hervorragend in den Griff und sicherte sich den Gesamtsieg. „Singapur hat verdient gewonnen. Von denen können wir sicher noch etwas lernen“, sagt Ann-Kathrin voller Anerkennung.
Nach Wettkampf und Medaillenvergabe – Gold ging nicht nur an Deutschland, sondern auch an die anderen Finalisten - stand Feiern auf dem Programm. Mit dem hervorragenden zweiten Platz endet nun auch die IYPT-Karriere von fast allen im deutschen Team. Aber völlig will sich auch Ann-Kathrin, die dieses Jahr ihr Physikstudium an der TU München aufnehmen wird, nicht von diesem Wettbewerb trennen. „Ich werde den IYPT schon vermissen. Und ich hoffe, Kontakt zum Physik-Weltcup zu behalten.“ Ihr Wissen und ihre Erfahrung könnten gerade für den nächsten Physik-Weltcup sehr wichtig werden. Denn im kommenden Jahr wird er in Singapur ausgetragen, wo die Favoriten sogar noch Heimvorteil haben werden.
StD Rainer W. Janka



FOTO (Wechsler): Die strahlende Physik-Vizeweltmeisterin Ann-Kathrin Raab (2. von rechts) mit ihrem Team und den Betreuern.

IGG-Schülerin erreicht Bronzemedaille bei der Physik-Weltmeisterschaft

Fünf Tage dauerte die „Physik-Weltmeisterschaft“ des IYPT (International Young Physics‘ Tournament) in Thailand mit 27 Nationen, darunter Deutschland mit der 16-jährigen Schülerin Ann-Kathrin Raab vom Ignaz-Günther-Gymnasium Rosenheim.

Der Reporter vor Ort Jan Oliver Löfken berichtet über den dramatischen zweiten Tag, an dem Ann-Kathrin Raab das deutsche Team rettete:
War´s das Obst oder doch der Salat? Die Suche nach den Ursachen war Ann-Kathrin Raab aus Rosenheim und zwei der Betreuer des deutschen Teams am Montagmorgen völlig egal. Entsprechend schwankte die Stimmung auf dem Weg zum 2. Physik-Weltcuptag mit gleich zwei Wettkämpfen zwischen Aufregung und Zweifel. Ohne Ann-Kathrin ging es zur Uni. Am Vormittag stand die 2. Runde gegen einen der Favoriten, Singapur, und Österreich auf dem Programm.
Kurz vor Beginn stieß Ann-Kathrin doch noch unter Mühe dazu. Ein Einsatz, für den das gesamte Team im Laufe des Tages noch sehr dankbar sein sollte. So ermutigt glänzte die Hamburgerin Dominika Stronczek beim ersten Wettkampf gegen Singapur und Österreich. Dominika schaffte es, die Wissenslücken bei beiden Gegner offen zu legen. Belohnung war die höchste Bewertung der Jury. Im zweiten Teil dieser Wettkampfrunde hielt die Erlangerin Carina Kanitz dem Gewitter der Singapurianer von Simulationen und idealisierten Versuchsreihen wacker stand und kritisierte am singapurianischen Team, dass die wichtigen Inhalte trotz der Masse der Präsentation einfach auf der Strecke blieben. Und genau diesem Kritikpunkt folgten auch Teile der Jury. Im dritten Teil der zweiten Runde fanden die Herausforderer aus Österreich mit einem Halbleitereffekt aus dem 20. Jahrhundert eine Lücke im Repertoire des deutschen Teams. Trotz des klaren und stringenten Vortrags Sina Hartungs aus Ulm konnte sie jedoch die Jury nicht vollends überzeugen. Damit zogen Singapur und Österreich in der Gesamtwertung dieser Runde am deutschen Team vorbei, was im Gesamtklassement nach der dem zweiten Fight von Rang 7 auf Rang 12 abrutschte.Gleich nach dem Mittagessen sollten die Gegner der dritten Wettkampfrunde, USA und Korea, jedoch merken, was es bedeuten kann, Kraft aus einer Niederlage zu schöpfen: Jonas Landgraf aus Weiden beherrschte sein Thema wie aus dem Effeff. Fast alle Fragen parierte er ordentlich. Die Gesamtwertung reichte jedoch noch nicht um an den USA und Korea vorbei zu ziehen. Die Chance auf den Titel schien damit in weite Ferne zu rücken. Doch das Blatt wendete sich schneller als gedacht. Ann-Kathrin, die sich morgens noch mühsam in die Wettkampfarena schleppte, avancierte zum Joker des Tages. Zuerst setzte sie in ihrer Rolle als Reviewerin die Koreaner nach ihrem Vortrag ordentlich unter Druck. Souverän fand sie mehr Kritikpunkte als die eigentlich als Opposition agierenden Amerikaner. Das Resultat: Deutschland fast gleichauf mit Korea und deutlich vor den USA .

Für das Team kam diese geglückte Aufholjagd wie gerufen. „Nach meinem ersten Wettkampf habe ich die Entlastung in der ganzen Gruppe gespürt“, sagt Ann-Kathrin. Und dieser neu entflammte Teamgeist, gekoppelt mit Fachkenntnis und Hartnäckigkeit von Ann-Kathrin sollte belohnt werden.
Die Amerikaner waren nun fast zu bedauern. „Er hatte einfach nichts gezeigt, worüber es sich ernsthaft diskutieren ließe“, sagt Ann-Kathrin über ihren Gegner. Selbst Grundlagen zum Phänomen hätten gefehlt. Das sah die Jury ähnlich. Nicht nur Ann-Kathrin war nach diesem Erfolg ein anderer Mensch als noch am Morgen. Das ganze Team lebte auf, lachte, diskutierte noch lebhaft mit Juroren und freute sich aufs Abendessen, auch Ann-Kathrin und die zwei Betreuer, die es in der Nacht zuvor böse erwischt hatte..

Und über den letzten Tag:
Am letzten Tag des Physik-Weltcups in der Hitze Thailands sah das fünfköpfige deutsche Team dem Finale gelassen entgegen. Denn die Fünf mussten nicht - wie zu Beginn des Wettbewerbs schon ein wenig gehofft - dieses Jahr um den Physik-Weltcup-Titel vor breitem Publikum antreten. Mit den besten Ergebnissen aus der Vorrunde standen sich dieses Jahr Polen, China und Singapur gegenüber. Die Teams durften sich ihre Vortragsthemen diesmal selbst aussehen. „Es war spannend zu sehen, was und wie es die anderen machen“, sagt Ann-Kathrin.
Polen startete stark mit einer rundum runden Präsentation des Luftstroms zwischen zwei miteinander gekoppelten Luftballonen. China dagegen enttäuschte, da ihr Vortrag über eine rotierende, hauchdünne Schicht aus Seifenlauge eher durchschnittlich war. Blieb Singapur, die sich der teils chaotischen Bewegung eines Pendels in einem wechselnden Magnetfeld widmeten. Schon zuvor favorisiert, entschied Singapur diesen finalen Dreikampf für sich. Es folgte Polen auf Platz 2 und abgeschlagen die Chinesen auf Rang 3. „Es gab schon ein paar extreme Punktzahlen bei der Wertung“, sagt die Rosenheimerin. „Doch insgesamt ist das Ergebnis schon gerecht“, ergänzt Ann-Kathrin, die selbst zu den, wie sie sagt, sympathischen Polen gehalten hat.
Auch wenn Ann-Kathrin und ihre Truppe es dieses Jahr nicht in die Finalrunde geschafft haben, freuten sich alle fünf über Platz 13 und eine Bronzemedaille. Ann-Kathrin hatte mit einem souveränen Auftritt großen Anteil daran. Mit einem rauschenden Fest endete der IYPT-Physik-Weltcup 2015 mit einem Favoriten als Champion. Nächstes Jahr werden die Jungphysiker aus zahlreichen Staaten wieder gegeneinander antreten, diesmal in Jekatarinburg in Russland. „Nächstes Jahr in Russland wieder dabei sein zu dürfen, würde mich schon freuen“, sagt Ann-Kathrin.



Fotos: Jan Oliver Löfken

Internationaler Teilchenphysikworkshop am CERN

Adrian Ebert, Q12, ist an unserer Schule Botschafter des Netzwerks Teilchenwelt. Er initiiert und organisiert Teilchenphysik-Masterclasses, informiert über Aktionen des Netzwerks und ist an der Schule dessen wichtigster Ansprechpartner. In Anerkennung für sein herausragendes Engagement wurde Adrian nun in die bekannte Forschungseinrichtung CERN in Genf zum internationalen Workshop für Jugendliche eingeladen.

Vor Ort hatte Adrian die Gelegenheit, sich bei Vorträgen zum Thema Teilchenphysik weiterzubilden und Einblicke in die aktuelle Forschung am CERN zu gewinnen. Er besuchte diverse Experimente und Teilchenbeschleuniger, nahm an einer Frage- und Antwortrunde mit Dozenten vom CERN teil und untersuchte im Rahmen eines Nebelkammer-Workshops die kosmische Strahlung. Bei der Schnitzeljagd durch Genf mit anschließendem Käsefondue-Dinner nutzte er noch die Gelegenheit, sich mit anderen Physik-Begeisterten aus ganz Europa auszutauschen.

Dr. Thomas Grillenbeck, StR

Beste Vorträge Beste Posterpräsentationen

Die Jury der TUM hat die besten Vorträge und die besten Posterpräsentationen prämiert.

Beste Posterpräsentation

1. Platz IGG Tamara Zühlsdorff und Anna-Maria Daxlberger

Bester Vortrag
1. Platz IGG Ann-Kathrin Raab

TUM Schülerkonferenz
Hohe Auszeichnungen für unsere Schülerinnen



Bei der diesjährigen Schülerkonferenz der TU München präsentierten die Schülerinnen und Schüler des W-Seminars Physik ihre Seminararbeitsthemen vor einer Jury aus Mitarbeitern der TUM der interessierten Öffentlichkeit. Die Jury prämierte die besten Vorträge und die besten Posterpräsentationen.



Den ersten Preis (bester Vortrag) erzielte Ann-Kathrin Raab, Q12, mit dem Thema „Effekt eines Komprimierungsprozesses auf granulare Materialien“. Mit eigenen Experimenten und theoretischen Überlegungen untersuchte Ann-Kathrin die Komprimierung granularer Materialien durch Schütteln. Im Ver-suchsaufbau wurde mittels eines Lautsprechers das Granulat senkrecht ge-schüttelt und Videoaufnahmen erlaubten eine Auswertung des Vorgangs. Ann-Kathrin beeindruckte die Jury durch die saubere Planung und Auswertung der Experimente. Die Forschungsfrage geht deutlich über das Literaturwissen hin aus. Zudem handelt es sich um ein Thema mit praktischer Anwendung, da gra nulare Materialien in der Industrie eine große Rolle spielen. Beeindruckend war auch die Souveränität mit der Ann-Kathrin die Fragen in der Diskussion beantwortete.



Bei den Posterpräsentationen wurde die gemeinsame Arbeit von Tamara Zühlsdorff und Anna Maria Daxlberger, beide Q12, mit dem ersten Preis aus gezeichnet. Die beiden hatten jeweils eigenständige Untersuchungen zur Schallabsorption von Granulaten anhand des Kundtschen Rohrs durchgeführt. Die Arbeit entstand in Kooperation mit der Fachhochschule Rosenheim. Tama ra und Anna Maria überzeugten die Jury mit einem sehr übersichtlich gestal teten Plakat, sorgfältig geplanten und duchgeführten Experimenten und einer souveränen Darstellung ihrer Ergebnisse.



Die Schülerkonferenz fand am 9. Dezember 2015 in der TUM School of Educa tion in der Marsstraße statt. Insgesamt wurden 30 Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der Partnerschulen der TU München als Vorträge und als Poster präsentiert. Unsere Talente hatte die Gelegenheit, die eigenen Arbeiten öffentlich zu präsentieren, sich untereinander und mit Wissenschaftlern aus zutauschen und erste Kontakte für das Studium zu knüpfen.



Begleitet wurde das W-Seminar von den Schülerinnen und Schülern der Klas se 10a, die im Auditorium Eindrücke und Anregungen für ihre eigenen Semi nararbeiten sammeln konnten.



Dr. Thomas Grillenbeck, StR

DPG Frühjahrstagung Berlin 2015

Die Schülerinnen und Schüler des W-Seminars Physik „Faszination Sand: Die Physik granularer Materialien“ präsentierten ihre Arbeiten auf der diesjährigen Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) in Berlin.

Drei der Poster sind in Kooperation mit der Fachhochschule Rosenheim entstanden:

Katharina Staudt und Felix Triska präsentierten ihre experimentellen Studien zur Wärmeleitung in radikal nicht-sphärischen granularen Packungen. Tamara Zühlsdorff und Anna Maria Daxlberger waren mit ihren Versuchen zur Schallabsorption in bidispersen Kugelpackungen vertreten und Yannick Weis zeigte die Ergebnisse seiner Experimente zum Feuchtetransport in granularen und porösen Medien.

Der vierte Posterbeitrag stammt von Ann-Kathrin Raab und Adrian Ebert. Sie studierten granulare Konvektionsrollen in einer rotierenden Box, sowohl in der Computersimulation als auch im Experiment.

Die DPG Frühjahrstagung ist der größte Physikkongress Europas. Sie dient dem Wissenstransfer und der Nachwuchsförderung und ist deshalb eine wichtige Plattform für unsere Talente, auf der sie erstmals ihre Seminararbeitsthemen vortragen und mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern diskutieren können.

Die Fachsprache der Tagung ist Englisch. Das gilt sowohl für die Posterbeiträge, wie auch deren Präsentation. Im W-Seminar werden daher auch Präsentationstechniken gelernt und eingeübt. In Vorbereitung auf die Tagung veranstalteten wir am Ignaz-Günther-Gymnasium zwei Postersessions mit Dr. Mathias Schröter (MPI Göttingen), Dr. Alexander Schinner (DLR), Prof. Dr. Axel Schenzle (LMU) und Prof. Dr. Claudia Schäfle (FH Rosenheim), bei denen sich unsere Schülerinnen und Schüler vor Fachpublikum behaupten mussten.

Dr. Thomas Grillenbeck, StR

Schülerin des IGG im deutschen Physik-Nationalteam



Beim finalen Teilnehmerworkshop der Nationalauswahl, der vom 13.-15. März 2015 an der Universität Ulm stattfand, konnte sich Ann-Kathrin Raab (Q11) in einer harten Konkurrenz klar durchsetzen und wurde ins deutsche Nationalteam aufgenommen.

Ann-Kathrin ist mit einer englischsprachigen Präsentation über ihre eigenen Lösungsansätze für ein chaotisches Magnetpendel angetreten, die sie dann in einer Diskussionsrunde vor Experten verteidigte. Bewertet wurde neben ihren physikalischen Fachkenntnissen auch ihre experimentellen Fähigkeiten und ihre Sprachkompetenz.

Unsere Nachwuchsphysikerin wird nun mit dem deutschen Nationalteam vom 27. Juni -4. Juli in Nakhonratchasia, Thailand, beim International Young Physicists' Tournament, der Physik-Weltmeisterschaft,   gegen Teams aus über 30 Nationen antreten.


Dr. Thomas Grillenbeck, StR

Physik-Nationalteam

Ann-Kathrin Raab (2. v. l.)
Ann-Kathrin Raab (2. v. l.)

Physik-Nationalauswahl GYPT

Ann-Kathrin Raab, hinten, 3. von rechts
Ann-Kathrin Raab, hinten, 3. von rechts

Schülerin des IGG in der Physik-Nationalauswahl

Beim diesjährigen “German Young Physicists Tournament” vom 13.2. bis 15.2.2015 am Josef-Effner-Gymnasium in Dachau hat es Ann-Kathrin Raab (Q11) in die Physik-Nationalauswahl geschafft.

Ann-Kathrin ist bei dem Wettkampf mit einer englischsprachigen Präsentation zu granularen Materialien angetreten, die sie dann gegen einen “Opponent” aus einem gegnerischen Team verteidigen musste. Bewertet wurde von der Jury sowohl ihre Fachkenntnisse als auch ihre Sprachkompetenz.

Unsere Nachwuchsphysikerin wird nun an einem Trainingslager in Ulm teilnehmen, wo auch entschieden wird, ob sie als Mitglied der deutschen Nationalmannschaft bei der Physik-Weltmeisterschaft, dem “International Young Physicists Tournament" in Thailand antreten wird.

Dr. Thomas Grillenbeck, StR

Ann-Kathrin Raab
Ann-Kathrin Raab

Science Slam

Beim 1. Rosenheimer Science Slam sind unsere beiden Nachwuchstalente Anna-Maria Treffurth, 9d, und Yvonne Heinzl, Q11, angetreten.

Anna-Maria stellte auf unterhaltsame Weise ihr Projekt „Granulare Konvektionsrollen in einer rotierenden Box“ vor, ein Thema, das sie gemeinsam mit Adrian Ebert, Q12, ausgearbeitet hatte. In einem sehr spannenden Vortrag gelang es ihr anscheinend mühelos, interessante, aber auch äußerst komplexe Physik, dem Publikum näher zu bringen.
Yvonne trat mit dem Thema „Licht“ an, ein Vortrag, den sie u.a. in den Photonlabs des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik vorbereitet hatte. Yvonne erreichte damit den 4. Platz und war die höchstplazierte Nichtwissenschaftlerin überhaupt.
Bravo!
Dr. Thomas Grillenbeck, StR