Sie sind hier: Startseite » Unterricht » Physik » GYPT 2017-2018

German Young Physicists’ Tournament 2017-2018

Strahlen aus dem Zentrum von Sternen und ein antiker Brunnen

Bei der diesjährigen deutschen Physikmeisterschaft, dem German Young Physicists’ Tournament (GYPT), am Physikzentrum Bad Honnef durften Theresa Ebner (Q11) und Vinicius Mohr (Q11) teilnehmen. Zuvor mussten sie sich beim GYPT Regionalwettbewerb am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching qualifizieren.

Theresa studierte und erklärte einen optischen Effekt, der unter Fotografen durchaus bekannt ist, aber bislang wissenschaftlich kaum untersucht wurde: Auf Fotografien an sich punktförmiger Sterne oder Lampen scheinen Strahlen aus den Zentren der Lichtquellen hervorzugehen. Vinicius erklärte ein scheinbares Perpetuum Mobile, das nach Heron von Alexandria benannt wurde: Den Heronsbrunnen.

Nach ihren Präsentationen mussten unsere Talente ihre Projekte vor den gegnerischen Teams verteidigen und die Fragen der Jury beantworten. Der gesamte Wettbewerb ist auf Englisch. Beide Schüler überzeugten die Juroren mit sehr sorgfältig geplanten Experimenten und physikalischen Analysen, die weit über das Literaturwissen hinausgehen.

Qualifikation für deutsche Physikmeisterschaft

Über Schwingungen und Magnetfelder

Lisa Kastenhuber (Q11) und Constantin Geier (Q12) haben sich am Max-Planck-Institut für Quantenphysik in Garching für das German Young Physicists´ Tournament (GYPT) qualifiziert. Die beiden werden nun auf Bundesebene am Physikzentrum Bad Honnef um den Titel „Deutscher Physikmeister 2017“ und um die Aufnahme ins deutsche Nationalteam kämpfen.

Lisa untersuchte die Schwingungen eines Weinglases, wenn es mit einem Ton beschallt wird, und Constantin die Strukturen, die eine magnetische Flüssigkeit in einem Magnetfeld ausbildet. Nach ihren Präsentationen mussten die Schüler ihre Projekte vor den gegnerischen Teams verteidigen und die Fragen der Juroren beantworten. Der gesamte Wettbewerb ist auf Englisch.

Beide Schüler überzeugten die Juroren mit sehr sorgfältig geplanten und durchgeführten Experimenten, fundierten Interpretationen und anschaulichen Darstellungen der Ergebnisse.

Dr. Thomas Grillenbeck