Latein auf Schritt und Tritt

Ein Stadtführer durch das lateinische Rosenheim

Ein Projekt unseres P-Seminars


Proömium

Unter der Herrschaft Kaiser Trajans (1. Jhd. n. Chr.) erreichte das römische Imperium seine größte Ausdehnung. Zu dieser Zeit gehörte auch das Gebiet des heutigen Rosenheim, das in den beiden Provinzen Raetia und Noricum lag, zum Einflussbereich der lateinischen Sprache. Inzwischen ist das römische Reich untergegangen, doch Relikte von Kultur und Sprache sind bis heute erhalten. So auch in unserer Stadt, wo sich die lateinische Sprache neben echten, antiken Überbleibseln sowohl in Kirchen, als auch im modernen Sprachgebrauch, wie z.B. in Firmennamen zeigt. Das P-Seminar Latein hat es sich zur Aufgabe gemacht, derartige Altertumszeugnisse in und um Rosenheim zu erfassen, zu katalogisieren und zu kartographieren. In diesem Prospekt präsentieren wir Ihnen stolz unsere Ergebnisse und eröffnen Ihnen außerdem mannigfaltige und spannende Einblicke in das Leben, die Philosophie und die Sprache der Römer. Begeben sie sich mit uns auf einen Streifzug durch Rosenheim und dessen lateinische Vergangenheit. Viel Spaß!

Fußweg durch Rosenheim

I. Erasmus von Rotterdam an einem Türgriff

II. Resurrecturis - Der Auferstehungsgedanke

III. Zeitmessung in der Antike

IV. Hedwigkirche

V. Farmacia antica

VI. Grabstein eines ungewöhnlichen Liebespaares

VII. Philosophische Anschauungen in der Nikolauskirche

VIII. Der Riedergarten - Latein (k)eine tote Sprache ?

IX. Heilig-Geist-Kirche - das römische Zahlensystem

X. Sutor - Schuhe vor 2000 Jahren

XI. Das römische Atrium – die Architektur unserer Vorfahren

I. Erasmus von Rotterdam an einem Türgriff

Prinzregentenstraße 32, 83022 Rosenheim

„DE LIBERO ARBITRIO; LAUS STULTITIAE“ - Erasmus

Übersetzung: „Über die Wahlfreiheit; Lob der Torheit“

Beide Überschriften stellen Werke des niederländischen Humanisten Erasmus von Rotterdam dar.
„De libero arbitrio“ (dt.: Über die Wahlfreiheit) ist eine Streitschrift aus dem Jahr 1524. Erasmus verfasste sie in Reaktion auf Martin Luthers Theologie und auf Drängen vieler Zeitgenossen. In dieser bezieht Erasmus Stellung gegen Luthers These, dass allein die göttliche Gnade über das Schicksal des Menschen nach seinem Tod entscheidet und nicht seine eigenen Taten. Die vertretene Position von Erasmus spiegelt die Position der römischen Kirche wider, nämlich, dass durch die Entscheidung zum guten Tun der Mensch über seine Gnade bei Gott durch richtiges Verhalten (mit)entscheiden könne.
„Laus stultitiae“ (dt.: Lob der Torheit“) ist eines der bekanntesten Werke des Erasmus von Rotterdam, dieses ist auch als „Moriae encomium“ bekannt. Erasmus schrieb sein Werk 1509. In dem Werk lässt er „seine“ Weltherrscherin Stultitia, die sich mit ihren Töchtern Eigenliebe, Schmeichelei, Vergesslichkeit, Faulheit und Lust (den sog. Todsünden) die Welt untertan gemacht hat, sich loben und zielt dabei mit rhetorischer Eleganz auf die Dummheiten und Laster der Menschen. Erasmus hat mit seinem Werk einen erstaunlichen Balanceakt vollbracht, in dem er Kirche und Christen so kritisierte, dass er argumentieren konnte, nicht er, sondern nur eine Törin könne eine solche Rede halten (Buch schreiben).

II. Resurrecturis – der Auferstehungsgedanke

Klosterweg 21, 83022 Rosenheim


Wortherkunft:

surgere, surgo, surrexi, surrectum: sich erheben; (vom Schlaf) aufstehen

re- : wieder-; zurück-

resurgere: wiederauferstehen

Form:

Partizip Futur Aktiv

Dativ Plural, da wahrscheinlich Widmung

Übersetzung:

denen, die wiederauferstehen werden

Hintergrund:

Im christlichen Glauben ist die Vorstellung von der Auferstehung Jesu fest verankert. Danach sei dieser für die Sünden der Menschheit gekreuzigt worden und am dritten Tag nach seinem Tod wiederauferstanden, was jedes Jahr zu Ostern gefeiert wird. Die Aufschrift ist also vermutlich eine Widmung an die Verstorbenen im Glauben und in der Hoffnung darauf, dass sie von den Toten zurückkehren und in den Himmel zu Gott kommen werden.
(Abgesehen davon habe ich bei meinen Recherchen festgestellt, dass „RESURRECTURIS“ auch der Name einer Death-Metal-Band ist.)
Diese Aufschrift findet man auf dem Rosenheimer Friedhof auf der Südseite des Krematoriums (lat. cremare: verbrennen).

III. Zeitmessung in der Antike

Ebersberger Straße 3, 83022 Rosenheim

In einem über 2500 Jahre altem Papyrus aus Ägypten steht Folgendes: „Wenn dein Schatten 16 Fuß misst, Berenike, erwartet Amasis dich am Olivenhain.“ Dies zeigt, dass es schon vor über 2500 Jahren genauere Zeitangaben gegeben hat. Da die technische Entwicklung noch nicht fortgeschritten war, nutzte man den Schatten eines Baums oder ähnlichem, um die Uhrzeit zu bestimmen. Dadurch entstand die Sonnenuhr, die vor allem von den Römern und Griechen genutzt wurde. Bis ins 19. Jahrhundert waren sie die Hauptgebrauchsform, bis sie von der mechanischen Uhr abgelöst wurden.
Auch heute finden sich noch Zeugnisse dieser alten Kulturen, so z.B. gibt es in Rosenheim in der Nähe des Karolinen Gymnasiums eine Sonnenuhr, die zum einen das Interesse an Relikten wecken soll, aber auch als öffentliche Uhr genutzt werden kann.

IV. Hedwigkirche

Austraße 36, 83022 Rosenheim

Für den Bau der Hedwigkirche wurde bewusst eine schlichte, einfache Form gewählt. Nach reichlichen Überlegungen des Architekten Josef Bernhard aus Rosenheim gemeinsam mit dem erzbischöflichen Baubüro konnte der Kirchenbau am 19. September 1957 begonnen werden und war bereits im Jahr 1958 abgeschlossen.
Der Kircheninnenraum besticht durch seine architektonische Simplizität, die wohl dem modernen Baujahr geschuldet ist. Verschiedene moderne Künstler waren bei der Gestaltung der Kirche tätig, so z.B. Josef Hamberger.

Doch die lateinische Inschrift befindet sich nicht in der eigentlichen Kirche sondern im als Kapelle benutzten Turm. Sie lautet folgendermaßen:

HOC EST ENIM CORPUS MEUM
HIC EST ENIM CALIX SANGUINIS
MEI NOVI ET AETERNI TESTAMEN
TI – MYSTERIUM FIDEI- QUI PRO VO
BIS ET PRO MULTIS EFFUNDETUR
IN REMISSIONEM PECCATORUM

Denn dies ist mein Leib
Denn dies ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes,
mein Blut, Geheimnis des Glaubens,
das für euch und für viele vergossen wird
zur Vergebung der Sünden

Diese Worte werden auch als Einsetzungs- bzw. Konsekrationsworte bezeichnet. Sie werden in der katholischen Kirche bei Hochgebeten, in der Eucharistiefeier und als Wandlungsworte beim heiligen Messopfer verwendet (bei der Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Christi).





V. Farmacia antica

Ludwigsplatz 21, 83022 Rosenheim

An der Alten Apotheke am Ludwigsplatz findet man über der Eingangstür den Schriftzug „Farmacia antica“. Das bedeutet nichts anderes als alte Apotheke. Das Begriff „pharmacia“ ist aber ursprünglich gar nicht lateinisch, sondern ein griechisches Lehnwort.

Die Grundsätze der Medizin haben die Römer nämlich aus dem unterworfenen Griechenland übernommen. Bei den Römern selbst bestand Medizin vor allem daraus, mit Hausmitteln und Zaubersprüchen, die der „pater familiae“ aufsagte, eine Wunderheilung zu bewirken. Der wissenschaftlichen Sicht der Griechen standen sie eher Skeptisch gegenüber. Die Leistung der Römer lag darin, dass sie das gesamte Wissen der antiken Heilkunde in einem logisch durchdachten System zusammengefasst haben.

Darum ist die lateinische Sprache bis heute für die Medizin von größter Bedeutung, denn viele Fachbegriffe von der menschlichen Anatomie bis zu Medikamentennamen sind lateinisch beziehungsweise an die Sprache angelehnt.( So heißt ein bekanntes Schmerzmittel beispielsweise Dolormin; von „dolor,doloris“ = Schmerz und „minuere,minuo“ = vermindern.)

Dem aufmerksamen Lateiner wird aber auffallen, dass das Wort „antica“ eigentlich „antiqua“ heißen sollte. Das liegt daran, dass die Aufschrift italienisch ist. Das Italienische hat sich neben den übrigen romanischen Sprachen Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Rumänisch über das Vulgärlatein aus dem Lateinischen entwickelt.

VI. Grabstein eines ungewöhnlichen Liebespaares

Ludwigsplatz 26, 83022 Rosenheim


Ausstellungsort: Stadtmuseum Rosenheim

Fundort: Feldkapelle in Happing (ehemalige Provinz Raetia)

Übersetzung:

D M Den Totengöttern

SEPTIMIA Für Septimia

TYCHE QUAE Tyche, die

VIXIT ANNIS 35 Jahre

XXXV L SEPTI lebte, (stellte) L.Septi-

MIUS IUVLIA mius Iulia-

NUS CONIU nus (den Stein), für seine

GI ET LIBERT heißgeliebte Gattin und

KARISSMAE Freigelassene


Hintergrund:

Der Mann Lucius Septimus Iulianus hatte sich in seine Sklavin Septima Tyche so sehr verliebt, dass er sie freigelassen hat und sie nach römischem Recht zur Ehefrau nahm.

Allgemeine Infos zu Grabsteinen im antiken Rom:

Laut dem Zwölf-Tafelgesetz (Römische Gesetzsammlung von 450 v. Chr.) durften Tote in der Stadt weder begraben noch verbrannt werden. Deshalb wurden außerhalb der Stadt Grabfelder errichtet, die meist an viel benutzten Durchfahrtsstraßen lagen, wo man dann die Toten bestatten und die Grabsteine aufstellen konnte. Nicht jede Bevölkerungsschicht konnte sich einen Grabstein leisten und deshalb war es meist den Reichern vorbehalten, einen solchen anzufertigen. Vom Grabstein selbst konnte man meist durch die Innschriften den Beruf, die soziale Stellung und den politischen Einfluss der Person erkennen. Die Plätze, welche nahe an der Straße gelegen sind, waren sehr begehrt und deshalb war es auch eine Ehre so nah wie möglich dran zu sein.

VII. Philosophische Anschauungen in der Nikolauskirche

Ludwigsplatz 3, 83022 Rosenheim


Die Nikolauskirche geht zurück auf das Jahr 1315. Sie wurde zur ersten Pfarrkirche von Rosenheim ernannt, die Zwiebeltürme sind heute das Wahrzeichen der Stadt. In einer dreijährigen Bauphase wurde das gesamte Kirchengebäude verlängert und 1883 neu geweiht. Im Laufe der Zeit wurde ebenfalls die Inneneinrichtung mehrmals verändert.


UT QUID DILIGITIS VANITATEM?
WARUM LIEBT IHR DIE NICHTIGKEIT?

HOMO EST IMAGO VANA ET UMBRAE SOMNIUM
INANIS: IPSA INANITATE INANIOR
DER MENSCH IST EIN NICHTIGES ABBILD UND EIN TRAUMBILD
DES LEEREN SCHATTENS: LEERER ALS DIE LEERE SELBST


VIRGILIUS ERB
HOC MORTIS SYMBOLUM SIBI
SUISQ STATIVIT

VIRGILIUS ERB
DIESES SYMBOL DES TODES
STELLTE ER SICH UND SEINEN NACHKOMMEN AUF

„Warum liebt ihr die Nichtigkeit?“ steht zuoberst auf der Gedenk-Inschrift in der Nikolauskirche. Warum liebt ihr Menschen euer nichtiges bisschen Leben so sehr, warum verschwendet ihr es mit Kleinigkeiten und wundert euch, wenn plötzlich der (gerade in der Entstehungszeit dieser Inschrift oft sehr frühe) Tod euch dahinrafft? Die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens, das - in größeren Maßstäben gesehen - nur einen Wimpernschlag dauert, die Massen an Toten, eingestürzten Bauten, verbrannten Schriften, etc., derer sich niemand mehr erinnert, dieses Faktum, das mit der menschlichen Existenz untrennbar verbunden ist, beschäftigte und beschäftigt Menschen zu aller Zeit und überall, so auch die antiken Römer. Im Folgenden soll exemplarisch gezeigt werden, welche Lebensanschauungen sich daher für den berühmten Philosophen Seneca (ca. 4v.Chr. - 65n.Chr.) sowie einen ehemaligen Sklaven in Petrons (1.Jh. n.Chr.) satirischem Roman Satyrica ergeben.

„eheu nos miseros, quam totus homuncio nil est!
sic erimus cuncti, postquam nos auferet Orcus.
ergo vivamus, dum licet esse bene.“

„Weh wir armen Würstchen, wie ist all Menschliches nichtig!
so werden alle wir sein, sobald uns der Orcus (Tod) hinwegrafft.
Also leben wir solange es uns gut gehen kann/solange wir gut fressen können!“
(Petron: Sat. 34,5-10)

So spricht der (fiktive) freigelassene Sklave und hemmungslose Lebemann Trimalchio, der weder Gefühl für Anstand oder Klasse, noch wirkliche Bildung besitzt, und sich so als plumper und angeberischer Neureicher gibt. Anlass dieser seiner Rede ist ein Fress- und Saufgelage in seinem Haus, bei dem die Hauptfiguren aus Petrons Roman zugegen sind. Trimalchio verballhornt hier die Lehre des griechischen Philosophen Epikur, nach dem ein Leben in Lust (lat. voluptas) die für den Menschen beste Lebensweise ist. Dieser Lustbegriff wird jedoch häufig (so auch von Trimalchio) fehlinterpretiert als eine hedonistische Lebensführung, die vor allem auf dem Stillen von Gelüsten beruht. So ruft Trimalchio seine Gäste eben dazu auf, es sich gut gehen zu lassen, zu fressen und zu saufen, solange sie es noch können. Dies ist jedoch nicht das, was die Philosophie Epikurs lehrt: Die Lust, die der Mensch erstreben sollte ist weniger der möglichst ausgedehnte Genuss dessen, was das Leben zu bieten hat, sondern vielmehr die Vermeidung von Unlust, also allem, was den Menschen in seiner Seelenruhe (Ataraxie) stören könnte. So empfiehlt Epikur eine „Lust der Ruhe“, zurückgezogen, frei von allen störenden Angelegenheiten (wie z.B. sich politisch zu betätigen) im Kreise von guten Freunden, doch bei Leibe keine Lust, bei der man vom Wein zum Fleisch ins Bett und wieder zum Wein wankt.

Quidquid aetatis retro est, mors tenet.
Was von unserem Leben hinter uns liegt, hat der Tod.
(Sen.epist.1,2)

Minus ex crastino pendebis, si hodierno manum inieceris.
Ergreife den heutigen Tag, so wirst Du weniger von dem morgigen abhängen.
(Sen.epist.1,2)

Molestum est mortem ante oculos habere.
Es ist lästig, den Tod so nahe vor sich zu sehen.
(Sen.epist.12,6)

Ille beatissimus est et securus sui possessor, qui crastinum sine sollicitudine exspectat.
Der ist der glücklichste, sorgenfreieste Besitzer seiner selbst, der den Morgen ohne Unruhe erwartet.
(Sen.epist.12,9)


Weniger konkret, doch wesentlich ausgereifter als die Trimalchios, sind die Ratschläge, die der Philosoph und Politiker Seneca seinem Schüler Lucilius in einem ganzen Bündel teilweise erhaltener Briefe mit auf den Lebensweg gibt. Neben Anderem geht es darum, dass der Mensch sich der Kürze seines Lebens, ja seines „ständigen Sterbens“ bewusst wird und deshalb sein Leben so lebt, dass er jeden Tag zufrieden sterben könnte, anstatt seinen Blick auf Nichtigkeiten zu konzentrieren und plötzlich aus dem Leben gerissen zu werden. Den Lust-Begriff Epikurs streift Seneca allenfalls, gehört er doch einer anderen philosophischen Schule, der Stoa an. Dennoch zeigt sich hier sehr deutlich, wie viel von diesem Gedankengut von der Sterblichkeit des Menschen, von der Kürze seines Lebens, von der Trivialität seiner Bemühungen so zeitlos ist, dass es seinen Weg von der Antike, von Seneca, Petron und anderen über das Zeitalter des Barock und bis ins 21te Jahrhundert gefunden hat. Vielleicht würde ein heutiger Trimalchio einfach „yolo“ sagen, bevor er sich wieder zu Essen und Trinken niederlässt.

VIII. Riedergarten – (k)eine tote Sprache?

(An der Prinzregentenstraße in Rosenheim, nahe der Nikolauskirche)

Für eine kleine Pause zwischendurch ist der Riedergarten an der Ecke Rathausstraße-Bismarckstraße der perfekte Ort. Sie sind im Grünen und trotzdem noch auf dem Weg der lateinischen Zeugnisse. Alle Blumen sind sowohl mit dem deutschen als auch mit ihrem lateinischen Namen betitelt. Das zeigt, dass die lateinische Sprache auch heute noch wichtig ist. Zur Landesgartenschau 2010 wurde im Riedergarten ein Apothekergarten mit Heilkräutern angelegt. Eine Pflanze, die dort wächst, ist Fenchel, lateinisch: Foeniculum vulgare.

IX. Heilig-Geist-Kirche – das römische Zahlensystem

Heilig-Geist-Strasse, 83022 Rosenheim

A DIN M DCLXVII
XIV MAIIT OBIIT RND
DM MARTINUS POGG
BENEFICIATUS AD SANCTUM SPIRIT

Im Jahre des Herrn 1667
14 Mai starb der RND
Martinus POGG
Lehensmann des
Heiligen Geistes

I II III IV V VI VII VIII XI X XL L C D M
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 40 50 100 500 1000

Das Zahlensystem der alten Römer unterscheidet sich maßgeblich von unserem heutigen.
Bei den Römern, mit ihren lateinischen Ziffern, reihte man die Zahlen lediglich aneinander:
MMXIV (2014)
Da M 1000 ist, nimmt man als 2000 MM.
Das gleiche gilt auch bei XIV:
X steht für 10, IV für 4, zusammengesetzt ist es also die Zahl 14.
Insgesamt ergibt sich somit die Zahl 2014.
Somit ergibt sich für M-DC-LX-VII: 1000-600-60-7 also 1667



X. Sutor – Schuhe vor 2000 Jahren

Münchener Straße 27, 83022 Rosenheim

Sutor- bei diesem Namen denkt wohl jeder sofort an das Schuhgeschäft. Auch in Rosenheim ist ein Sutor zu finden, in der Münchener Straße 27. Doch woher der Name kommt und was er für eine Bedeutung hat, das wissen wohl die wenigsten.
Sutor kommt aus dem lateinischen und bedeutet Schuster, Schuhmacher.
Schon bei den Römern spielten Schuhe eine wichtige Rolle, da Schuhe von allen getragen werden durften. Die Bestandteile waren Sohlen, Obermaterial, Material für eine verstärkte Ferse und verschiedene Lederarten. Außerdem wurden Eisennägel verwendet, um die Teile des Schuhes zusammen zuhalten. Doch es gab auch weiche Schuhe, die nicht mit Nägeln bespickt waren, die dann als Sandalen zu Hause oder bei Gastmählern getragen wurden. Außerhalb des Hauses trugen die Römer geschlossene Schuhe.
Anhand der Farben, des Materials und der Fertigungsweise erkannte man damals klar die Standeszugehörigkeit.
Der meistgetragene Schuh war der calceus, der den ganzen Fuß bedeckte, daneben gab es wie auch heute Sandalen, die sogenannten solea. Die Schuhe der Senatoren gingen bis zur Mitte des Beines, die Soldaten trugen Stiefel, caliga, die mit Eisennägeln beschlagen waren. Die Schuhe der Frauen waren meistens mit Schmuck verziert.
Die Haupttätigkeit der Schuster, sutores, war, die Teile des calceus zusammenzunähen.


XI. Das römische Atrium – die Architektur unserer Vorfahren

Münchener Straße 34, 83022 Rosenheim

Das Atrium war in der römischen Architektur weit verbreitet und ist auch in vielen anderen Kulturen zu finden, so z.B. in China oder Ägypten. Dabei befand sich ein rechteckiger Innenraum in der Mitte des Hauses, der den Zugang zu allen Räumen ermöglichte. Durch ein schräges Dach fiel Licht in den Innenhof, sodass Fenster außen nicht mehr benötigt wurden, außerdem sammelte sich bei Regen unterhalb der Öffnung das Regenwasser in einem Becken. Das Atrium diente der Familie als Aufenthaltsraum.
Die Bezeichnung Atrium kommt möglicherweise vom lateinischen Wort „ater“, was so viel wie rauchgeschwärzt bedeutet. Ursprünglich wurde der Raum nämlich als offene Feuerstelle genutzt. Der entstehende Rauch konnte gleich durch die Öffnung im Dach abziehen.
Auch in Rosenheim findet sich dieser Baustil wieder. In der Münchner Straße im Stadt Zentrum gibt es einen Innenhof nach dem Römischen Vorbild.

Fahrradweg durch Rosenheim-Umgebung

I.
Pfarrkirche „St. Jakobus der Ältere“ in Rohrdorf
II. Romanicum - Essen und Trinken wie die alten Römer
III.Corpus delicti - Restaurierungen
IV. Pfarrkirche am Schloßberg – Gottes Weg, der wahre Weg!
V. Via Julia - die bedeutendste Straße des Imperiums

Kleine Route

Wir starten am Kirchplatz 1 in Stephanskirchen, wo wir direkt die Schloßberger Pfarrkirche besichtigen können. Von dort fahren wir auf den Angerweg, nach 120m biegen wir links auf die Kugelmoosstraße ab. Nach weiteren 160m biegen wir nun rechts in die Salzburger Straße ein, dieser folgen wir 650m. Anschließend schwenken wir links auf die Vogtareuther Straße, auf der wir 1,2km bleiben. Darauf fahren wir weitere 2,6km auf der Wasserburger Straße und auf der Staatsstraße 2359. Danach halten wir uns 2,8km rechts, bevor wir links abbiegen und uns weitere 2,1km links halten. Wir folgen der Straße bis wir Aschau erreichen, von dort biegen wir nach 850m rechts auf die RO20 und folgen dieser 1,2km, bevor wir links in die Alte Römerstraße einbiegen und den Meilenstein an der Via Julia besichtigen können.
12,7 km / 44 Min.
Zur Rückkehr an den Ausgangspunkt können wir die bereits gefahrene Strecke wiederholen oder folgende Alternativroute wählen. Wir starten in der Alten Römerstraße und biegen in den Birkenweg ein. Nach 150m halten wir uns in Richtung Vogtareuther Straße und gelangen so nach weiteren 120m wieder auf die RO20, dieser folgen wir 450m und biegen nun links auf die Staatsstraße 2360 ab. Wir folgen dieser Straße, bis wir Prutting erreichen. Am dortigen Kreisel nehmen wir die dritte Ausfahrt auf die Rosenheimer Straße. Auf dieser Straße bleiben wir 3km, bis wir rechts auf die Äußere Salzburger Straße einbiegen und ihr 1,2km folgen bis wir wieder in die Kugelmoosstraße und von dort in den Angerweg biegen.
11,8 km / 40 Min.

Große Route:

Von Thansau benutzen wir den Radweg nach Rohrdorf zur Kirche St. Jakob. Von dort aus führt eine wenig befahrene Straße an der Rohrdorfer Achen entlang Richtung Westen bis Winkl. Wir orientieren uns weiter Richtung Westen und folgen dem Schild "Neuner Beton". An der Betonfirma biegen wir rechts ab und fahren bis zur Autobahnbrücke über den Inn. Neben der Autobahn kann man den Inn auf einem Fuß-/Radweg überqueren. Folgt man nun dem Radweg Richtung Norden, gelangt man über Praundorf zum Café Romanicum an der B 15 (Richtung Rosenheim auf der linken Seite). Von hier aus führt ein Radweg direkt nach Rosenheim.

Alternativ können die jeweiligen Routen auch in Thansau beim corpus delicti begonnen werden

I. Pfarrkirche „St. Jakobus der Ältere“ in Rohrdorf

St.-Jakobus-Platz 1, Rohrdorf


„Et scitote quoniam mirificavit Dominus sanctum suum“

Übersetzung:
Und ihr sollt verstehen*, da ja der Herr (jeden) seiner Heiligen ausgezeichnet hat.
* gemeint ist die Lehre des Glaubens

In Rohrdorf steht die Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere, die ihren Namen dem heiligen Jakobus zu verdanken hat. Im Inneren der Kirche befinden sich mehrere Altäre. Einer davon ist der Laurentiusaltar an der linken Seitenwand der Kirche. Auf der Spitze des Altars ist dieser lateinische Satz zu sehen, der auch in der Bibel zu finden ist.

II. Romanicum – Essen und Trinken wie die alten Römer

Hochstraß 2, 83064 Raubling

Das Romanicum ist ein sehr schönes Cafe mit einem ansprechenden Außenbereich. Man kann dort sowohl frühstücken als auch Mittagessen, Cafe und Kuchen verzehren und zu Abend essen.
Der Name „Romanicum“ wurde von einer Marketing Firma entwickelt. „Das Romanicum war im hinteren Bereich bis 2005 lediglich eine Halle für einen Hebebühnenverleih, für ein attraktiveres Erscheinungsbild nach außen wurde es im Jahr 2005 im romanischen Stil mit Rundbögen umgebaut, daher auch der Name.“

Wasser
„Wasser war im alten Rom, nachdem ab 305 v. Chr. der Aufbau eines Aquäduktnetzes begonnen worden war, reichlich vorhanden. Zum Essen trank man es je nach Belieben warm oder kalt. Dabei hatten entsprechend wohlhabende Römer die Möglichkeit, ihr Wasser mit Schnee (Petr. 31,3) oder sogar mit echtem Eis kühlen zu lassen, was angesichts der hohen Temperaturen, die Rom im Sommer haben kann, erstaunlich ist. Doch eine genauere Betrachtung der antiken Kühltechnik zeigt, dass man sich auf ein einfaches, aber sehr wirkungsvolles Prinzip stützte.“

Alkoholische Getränke
Mulsum
„Zu Beginn einer cena jedoch trank man nicht Wein, der mit Wasser verdünnt war, sondern mulsum, einen mit Honig angemachten Wein (Petr. 34,1). Mulsum war leichter und milder als Wein, auf nüchternen Magen bekömmlicher und als Apéritif außerordentlich geschätzt.“

Wein
„Wein, der - anders als das mulsum - zu jeder Mahlzeit, seltener zum Frühstück, vor allem aber zur Hauptmahlzeit, getrunken wurde, galt als Grundnahrungsmittel. Entsprechend hoch lag auch der Konsum, den man auf eine tägliche Menge von 0,8 bis 1 l pro Bewohner und 0,5 l pro Bewohnerin Roms der Kaiserzeit schätzt. Auf dieses Grundnahrungsmittel hatten auch Sklaven einen Anspruch. So ist Trimalchios (s.u.) Anweisung durchaus nicht ungewöhnlich, wenn er befiehlt, "[...]einen mächtigen Pott zu mischen und volle Becher an die Sklaven zu verteilen[...]" (Petr. 64,11).“

Essen und Trinken in der lateinischen Literatur
Über römische Ess- und Trinkkultur schreibt Petron in seinem Roman "Satyricon". In der sogenannten „Cena Trimalchionis“, einem Teil des Romans, schildert er das Gastmahl des neureichen, selbstgefälligen Trimalchio. Trimalchio, ein freigelassener Sklave, hat es zu großem Reichtum gebracht hat und wird von Petron in äußerst satirischer Weise dargestellt: Trimalchio nutzt das Gastmahl, um seinen Reichtum zur Schau zu stellen und lässt dabei kaum eine Gelegenheit aus, um sich durch vulgäres Verhalten und Unwissenheit lächerlich zu machen.

Wer eher ein Film-Fan ist, kann sich in Fellinis Film "Satyricon" aus dem Jahr 1969 ein Bild von dekadenter römischer Esskultur machen.

III. Corpus delicti - Restaurierungen

Rosenheimer Straße 91, 83101 Rohrdorf

Der Laden mit dem Namen Corpus delicti ist eine Restaurierung in Rohrdorf, die Ulrike Dahms und Diana Saller führen.
Corpus delicti = "Gegenstand des Verbrechens" = Beweisstück
Frau Dahms und Frau Saller haben sich für diesen Namen ihrer Firma entschieden, weil sie sich selbst oft als eine Art Ermittler sehen. Sie müssen nämlich oft die Herkunft und die Geschichte vieler Möbel bestimmen. Zudem arbeiten sie vor allem mit Holz und hinter dem Namen "Corpus delicti" verbirgt sich auch das Möbelstück corpus.

IV. Pfarrkirche am Schloßberg – Gottes Weg, der wahre Weg!

Am Kirchplatz 1, Stephanskirchen

Lateinisches Textdokument:

Ego sum via, veritas et vita (Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben)

Hintergrund:
Dieser Satz hat seine ursprüngliche Herkunft aus dem Evangelium nach Johannes 14,6 und wird in einigen Gotteshäusern wie z.B. St.-Stephans-Basilika in Budapest und im Stephansdom als Aufschrift verwendet. Jesus äußerte dies, während er zu seinen Jüngern sprach, um ihnen zu vermitteln, dass der Weg zu Gottes Gnade nur durch ihn selbst erreichbar sei. Zu finden ist dieser Schriftzug in der Schloßberger Kirche auf der Kanzel (lat. cancelli „ Gitter, Schranken“). Allgemein versteht man unter der Kanzel einen erhöhten Ort in Kirchen, Synagogen und Moscheen, von dem aus der Geistliche das Wort Gottes verkündigt und die Predigt hält.

V. Julia – die bedeutendste Straße des Imperiums

Die Via Julia war eine römische Militärstraße, die von Günzburg (Guntia) über Augsburg (Augusta Vindelicorum) nach Salzburg (Iuvavum) führte. Besonders bedeutend war die Via Julia, da sie Teil der Verbindungslinie zwischen Paris (Lutetia) und Istanbul (Konstantinopel) war; auch verband sie die Provinzen Raetien und Noricum. Ihre herausragende Bedeutung zeigt sich aber auch in dem von Kaiser Septimus Severus angestrengten Bauprogramm zur Erhaltung dieser strategisch wichtigen Straße. Aus diesem Grund sind auch heute noch zahlreiche Meilensteine erhalten, diese können teilweise auf dem 260 Kilometer Radweg, der entlang der alten Strecke der Via Julia entstand, besichtigt werden. Unter anderem lässt sich so ein alter Meilenstein in der Gemeinde Söchtenau entdecken, der umfassend instandgesetzt wurde und mit historischen Informationen erläutert wird. Heute ist der Stein am Friedhof in der Alten Römerstraße zu finden.

[IMP] CAES L SE[PTIMIVS] SEVERVS PIVS PE[RTI] [N]AX AVG ARAB ADIAB [PARTH] MAX PONTIF MAX TRIB [POT] VIIII IMP XII COS II P P PRO[COS] [ET] IMP CAES M AVRELL ANTON [I]NVS PIVS AVG TRIB POT IIII PROCOS ET P SEPTIMIVS CETA NOB CAES [MILLI] ARIA [VETVSTATE CONLAPSA] RESTIT [VERVNT CVRANTE] M IVVENTIO [SVRO PROCVLO] LEG PR PR [AB IVV] MP [XXXXVI]

Übersetzung: Der Imperator und Kaiser Lucius Septimus Severus, der Fromme, Beharrliche und Erhabene, Sieger über die Araber, Adiabener und größter Sieger über die Parther, Pontifex Maximus (Oberster Priester), mit der Amtsgewalt eines Tribunen zum 9. mal betraut, zum 12. mal Imperator, zum 2. mal Konsul, Vater des Vaterlandes und Prokonsul und der Imperator und Kaiser Marcus Aurelius Antonius, der Fromme und Erhabene, mit der Gewalt eines Tribunen zum 4. Mal ausgestattet und Prokonsul, sowie PubliusSeptimiusGeta, der erhabene Kaiser, haben die vom Alter zerstörten Meilensteine wieder hergestellt unter der Aufsicht des Marcus IuventiusSurusProculus, Legat im Range eines Proprätors. Von Salzburg 46 Meilen entfernt.
Auch in dem Ort Leonhardspfunzen befindet sich ein alter Steinsockel aus der Römerzeit, der durch Mineralien im Wasser eine rötliche Färbung erhalten hat. Der Name Leonhardspfunzen stammt aus dem römischen Namen Pons Aeni, die "Brücke über den Inn". Mit der Ansiedelung der Römer entstand in Rosenheim das erste Industriegebiet, eine Luxusgeschirrproduktion (terrasigillata) im heutigem Westerndorf-St. Peter und Pfaffenhofen. Das war die bedeutendste Herstellung von Geschirr im gesamten römischen Reich.

Latein auf Schritt und Tritt – Rätsel

1. Farmacia antica: Was wird durch Dolormin gemindert?

2. Corpus delicti: Was bedeutet der Ausdruck "corpus delicti"?

3. Hedwigkirche: Für welche Feier wird der Spruch in der Hedwigkirche verwendet?

4. Atrium: Bei welcher Nummer befindet sich das Atrium? Schreibe die Zahl aus! (s. Abbildung auf S. 17 unter „Atrium“)

5. Ressurecturis: Um welchen Kasus handelt es sich bei "ressurecturis?

6. Via Julia: Wo startet die Via Julia?

7. Romanicum: Welches Bauwerk war wichtig für die Wasserversorgung?

8. Sutor: Was war der meistgetragene Schuh?

9. Türgriff: Auf welcher Seite befindet sich der Türgriff?

10. Nikolauskirche: Was bedeutet "ataraxia"?

11. Heilig-Geist-Kirche: Schreibe die Jahreszahl 1999 als römische Jahreszahl!

Latein - alt und verstaubt?

An dieser Stelle möchten wir, das P-Seminar Latein vom Ignaz-Günther-Gymnasium, die Gelegenheit nutzen und uns bei allen Unterstützern, besonders bei Herrn MdL Klaus Stöttner und (Druckerei. Grafiker, Stadtmuseum)bedanken.

Bei der Suche nach Inschriften hatten wir viel Spaß und haben festgestellt, welch große Bedeutung die lateinische Sprache auch heute noch in unserer Kultur und unserer Stadt hat.

Wir hoffen, dass unser Projekt Euch/Ihnen gut gefallen hat und wir zeigen konnten, dass Latein uns allen im Alltag noch immer auf Schritt und Tritt begegnet.

Valete!



Quellen

http://de.wikipedia.org/wiki/Lob_der_Torheit
http://de.wikipedia.org/wiki/De_libero_arbitrio_(Erasmus_von_Rotterdam)
http://de.wikipedia.org/wiki/Auferstehung_Jesu_Christi
http://www.stilvolle-gartenskulpturen.de/die-funktion-einer-sonnenuhr.l147.html
http://anthrowiki.at/Konsekration
http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Konsekriert.html
https://hocestenim.wordpress.com/tag/hoc-est-enim-corpus-meum/
http://www.erzbistum-muenchen.de/Pfarrei/Page017211.aspx
http://www.erzbistum-muenchen.de/Pfarrei/Page017213.aspx
http://www.erzbistum-muenchen.de/Pfarrei/Page017214.aspx
http://www.reinis-welten.de/regensburg/dieroemerinregensburg/dieprovinzraetia/index.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Totenkult
http://www.medicus-romanus.de/die-roemische-medizin.html
http://geschichtsverein-koengen.de/RoemMedizin.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtpfarrkirche_St._Nikolaus_(Rosenheim)
https://de.wikipedia.org/wiki/Seneca
https://fr.wikipedia.org/wiki/P%C3%A9trone
http://www.gottwein.de/Lat/petron/cena27.php
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Kartographischer Verlag Huber & Steuerer, Kiefersfelden