Warum Italienisch?

Non solo pizza, mafia e spaghetti

Mag ja sein, dass die kürzlich veröffentlichte Untersuchung der Dante-Alighieri-Gesellschaft zutreffend ist, wonach die auf der ganzen Welt bekanntesten italienischen Wörter die oben genannten sind... Mag ja sein, dass sich viele damit zufrieden geben, an den Teutonengrill zu fahren, dort ihr Wiener Schnitzel und dazu mit vor Stolz glänzenden Augen einen „vino rosso“ zu bestellen. Diejenigen aber, denen dies nicht reicht, diejenigen, die ein weiter gehendes Interesse am „Bel Paese“ Italien haben, ein Interesse, das nicht bei Südtirol und Sandstränden endet, diejenigen werden mit Freuden vernehmen, dass es auch am Ignaz-Günther-Gymnasium möglich ist, Italienisch als Fremdsprache zu erlernen (Italienisch am IGG) .

Ziel des Italienischunterrichts ist es, die Schüler dazu zu befähigen, dass sie sich in Alltagssituationen in der Fremdsprache verständigen, aber auch darüber hinaus über allgemeinere Themen reden und diesbezügliche Texte verstehen können. Deshalb lernen sie nicht nur die Sprache selbst, sondern auch die zugrunde liegende Kultur kennen (die, nebenbei bemerkt, mit Dante, Michelangelo, Verdi und vielem anderen ja durchaus mehr als nur Pizza und Spaghetti zu bieten hat).

Daneben ermöglichen die lebendigen Kontakte (Schüleraustausch) des IGG mit Italien es den Schülern bereits ab dem ersten Lernjahr, die erworbenen Kenntnisse praktisch anzuwenden. So werden auf der einen Seite sehr wohl die sprachlichen Bedürfnisse eines Italienreisenden befriedigt, auf der anderen Seite aber auch die Grundlagen für eine spätere intensivere Verwendung des Italienischen gelegt. Denn ob nun die erworbene Sprachkompetenz in Form eines Universitätsstudiums ausgebaut wird oder ob sie die Einstellungschancen bei einer Firma mit Geschäftsbeziehungen zum nahen Ausland erhöht – Italienisch kann man immer brauchen. Und sei es nur, um bei der nächsten Italienreise Land und Leute wirklich kennen zu lernen!

Martin Anetzberger