Unsere Projekte

P-Seminar 2016/18: Die "Ur-Bild" ist da!

GR P-Sem OVB 2.2.18
GR P-Sem OVB 2.2.18

Sie ist gedruckt und bereit von den Lesern verschlungen zu werden: die Ur-Bild! Bereits im September 2016 begannen die Schüler des Projektseminars Griechisch mit den Vorbereitungen ihrer Zeitung. Sie sollte ganz im Stil der allseits bekannten Bild-Zeitung glänzen, also mit bunten Bildern, reißerischen Headlines und großer Schrift. Nur inhaltlich unterscheidet sich die Ur-Bild vom berühmten Original: Anstelle von Klatsch und Tratsch von heute bietet sich den Ur-Bild-Lesern die Möglichkeit in die Welt des antiken Griechenland einzutauchen! Altbekannte und teilweise längst vergessene Mythen und Sagen der griechischen Antike werden in der bunten Zeitung in einem neuen staubfreien Gewand präsentiert.

Ein voller Erfolg wurde auch der Abschlussabend des P-Seminars am 15. Januar 2018 in der Stadtbibliothek Rosenheim. Hier präsentierten die Schüler erstmals die fertige Zeitung vor Eltern und Lehrern und eröffneten eine Ausstellung, die ausgewählte Exponate der Ur-Bild zeigt und noch bis Mitte Februar 2018 zu bestaunen ist. (Sandra Zehentner, Q12)

Interesse an einem Exemplar? Dann wenden Sie sich an unsere Fachschaft!

P-Seminar 2014/16: "Brennpunkt Antike"

Am 25.09.2015 stellten wir, das P-Seminar Griechisch, unser „Produkt“ im Rahmen eines griechischen Nachmittags am Salzstadel in Rosenheim vor. Wir haben im vergangenen Jahr einen Kurzfilm entwickelt und abgedreht, den wir an diesem Tag mit großem Anklang präsentiert haben.

Ziel unseres Projekts war es, einen Klassiker der griechisch-antiken Geschichte in ein modernes Medium zu „verpacken“ (zu „aktualisieren“) und auf diese Weise in die Gegenwart zu holen. Entstanden ist so ein „Brennpunkt“ über den Tod des jugendlich-genialen Atheners Alkibiades, der – schillernd wie er war – im Peloponnesischen Krieg oft und gerne die Seiten gewechselt hatte.

Das Projekt wurde nur möglich durch die großzügige und freundliche Unterstützung der Stiftung „Lebendige Antike“ aus Nürnberg und der regionalen Sponsoren Gabor und Sparda-Bank Rosenheim. Ein großer Dank gilt der Stadtbibliothek Rosenheim (namentlich Frau Monika Bachmeier), die ihre Räumlichkeiten zu diversen Gruppensitzungen und schließlich für den Nachmittag selbst zur Verfügung gestellt hat. Für Getränke und Essen danken wir Flötzinger Bräu, Bizz’up und dem Restaurant Akropolis aus Rosenheim. Unsere Veranstaltung war von Jung und Alt gut besucht und wir sind froh, unser Projekt mit so großem Erfolg abgeschlossen zu haben. Anbei finden Sie unseren Film, mit dem wir hoffen, auch Sie für die griechische Antike und vor allem für das Leben des Alkibiades begeistern zu können.

Hier geht's zum Film des P-Seminars! [108.211 KB]

W-Seminar "Wikipaideia"

Im Namen der heute mit Abstand am häufigsten verwendeten Enzyklopädie ist unschwer das griechische Wort für Bildung zu erkennen: "paideia". Bildung und Wikipedia? Jedenfalls ist die Online-Enzyklopädie die erste Anlaufstelle für so manche Hausaufgabe und für so manches Referat in der Schule. Natürlich existieren auch zu den wichtigsten griechischen Dichtern, Künstlern, Philosophen oder Erfindungen längst Wiki-Artikel. Aber halten die auch einer wissenschaftlichen Überprüfung stand? Das herauszufinden ist genau die Aufgabe, die sich die 14 Teilnehmer des Seminars gesetzt haben. Selbstverständlich werden die betreffenden Artikel dann auch gleich entsprechend überarbeitet!

W-Seminar Griechisch/Mathematik: Pythagoras

Pythagoras? Ist das nicht der mit dem Dreieck? Wer sich, wie die Teilnehmer des Seminars, genauer mit Pythagoras beschäftigt, findet bald heraus, dass der heute so berühmte "Satz des Pythagoras" nur eine kleine Fußnote im Leben und Werk des großen Pythagoras ist. Immerhin gilt Pythagoras nicht nur als der erste Vegetarier Europas, sondern war auch der erste, der als Beruf "Philosoph" angab. In ihren Arbeiten haben die Schüler die vielen Seiten des Pythagoras wissenschaftlich untersucht und dabei viel Überraschendes herausgefunden

Wahlkurs Philosophie

Die Zeiten, in denen eine Beschäftigung mit philosophischen Fragen als weltfremde Zeitverschwendung galt ("Das braucht man doch nicht!"), sind offenbar vorbei. Philosophische Bücher landen in den Bestsellerlisten und Philosophen sind gern gesehene Gäste in Talkshows. Im Griechischunterricht spielt Philosophie schon immer eine wesentliche Rolle. Weil aber auch unsere Kleinen schon philosophieren wollen, haben wir für die Unterstufe einen Wahlkurs Philosophie eingerichtet, in dem kleine Leute über ganz große Fragen diskutieren dürfen!

W-Seminar Schule von Athen

In einem W-Seminar lernen und üben die Teilnehmer, wie man in der Wissenschaft arbeitet. Das berühmte Gemälde von Raffael ist ein gutes Übungsfeld dafür, bietet es doch so mancherlei ungeklärte Rätsel - und genug Stoff für 16 Seminararbeiten!

Werbeplakate für die Münchner Glyptothek

Die Glyptothek in München gilt als eines der schönsten Museen Bayerns. Das Museum verfügt über etliche weltweit bekannte Meisterwerke der antiken Kunst. Gute Werbeplakate aber hatte das Museum bisher nicht. Unsere Griechen aus der 9. Klasse wollten das ändern. In Begleitung ihrer Kunstlehrerin und ihres Griechischlehrers haben sie in der Glyptothek entsprechende Fotos geschossen damit neue Werbeplakate entworfen: Ebenfalls Meisterwerke!

Profilfach Rhetorik

Es kommt nicht von ungefähr, dass das Wort "Rhetorik" ein griechisches Wort ist. In der alten Athener Demokratie, wo das Reden, sei es in der Volksversammlung oder vor Gericht, von größter Bedeutung war, hat man die Kunst der Rede perfektioniert. Die Fachschaft Griechisch fühlt sich daher berufen, für die 11. Jahrgangsstufe das Fach Rhetorik anzubieten. Ziel ist es, dass jeder Teilnehmer durch verschiedene Übungen seine individuellen rhetorischen Möglichkeiten entdecken und weiterentwickeln kann.

W-Seminar Demokratie

Das alte Athen sei, so sagt ein antiker Historiker, nur dem Namen nach eine Demokratie gewesen. In der Tat würden wir die damalige Gesellschaft in mancherlei Hinsicht kaum als demokratisch bezeichnen können. Man denke nur an die Frauen. Andererseits gibt es im antiken Athen Elemente direkter Demokratie, die wiederum unsere Staatsform als geradezu undemokratisch erscheinen lassen. Die Teilnehmer des Seminars sind in ihren Arbeiten dem Phänomen "Demokratie" nachgegangen.

Wolken in der Aula

"Die Wolken" ist der Titel einer Komödie von Aristophanes. Es geht um Sokrates, der hoch droben in den Wolken schwebt und den jungen Leuten allerlei Blödsinn beibringt. Uraufgeführt 423 v. Chr. in Athen. Wenn sich fast 2500 Jahre später Schüler, Eltern und Lehrer in der IGG-Aula bei dieser Komödie kaputt lachen, dann beweist dies zweierlei: 1. Die alten Griechen waren schon echt gut. 2. Unsere Griechischschüler auch! Die haben nämlich unter der Leitung von Thomas Eiwen aus der Q12 dieses Stück im wahrsten Sinne des Wortes "in Eigenregie" auf die IGG-Bühne gebracht! Großer Applaus!

P-Seminar Antigone

Wenn in der SZ und sogar im NDR über ein P-Seminar Griechisch am Ignaz berichtet wird, dann müssen die Schüler in ihrem "Projektseminar" einiges auf die Beine gestellt haben. Und das haben sie: Für das Junge Schauspiel Ensemble München haben unsere Schüler die komplette Dramaturgie für die Inszenierung einer antiken Tragödie übernommen. Und das hieß in diesem Fall: Fachliche Beratung des Regisseurs und der Schauspieler, Herstellung eines Programmhefts und einer digitalen Ausstellung, Organisation von Lesungen und Pressekonferenzen u.v.m. Bei der Premiere zeigte sich auch die Schirmherrin des Projekts, Frau Dr. Hildegard-Hamm-Brücher, beeindruckt davon, dass die Schüler ihr Projekt so erfolgreich zum Abschluss bringen konnten. Die "Antigone" übrigens wird jetzt auf Gastspielreise gehen und im ganzen deutschsprachigen Raum zu sehen sein.