Sie sind hier: Startseite » Fächer » Französisch » Aktivitäten

Aktivitäten

France mobil

Im Jahr 2015 hat uns wieder einmal das France mobil vom Institut français de Munich besucht. Monsieur Jean-Christophe Chatelet brachte unseren Schülern mit Musik, Spielen und viel Humor französische Landeskunde und Kultur näher.

Unsere Assistante Astrid Charlot

Unsere Assistante Astrid Charlot

Im Schuljahr 2015/16 unterstützte Frau Astrid Charlot als Assistante française unsere Fachschaft in verschiedenen Französischklassen.

Sie studierte in Paris Literaturwissenschaften und arbeitete mit den Französischlehrerinnen eng zusammen. Sie bereicherte die Unterrichtsstunden mit eigenen Unterrichtsentwürfen zu aktuellen Themen, half den Schülern beim Üben und brachte ihnen die französische Kultur und Sprache näher.

Fremdsprachentag

Die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars und des Q11-Kurses 1f1 feierten am 22.1.2016 mit besonderen Aktionen die deutsch-französische Freundschaft.

Le malade imaginaire
de Molière

Am 30.11.2016 besuchte der Französisch-Kurs der Q11 eine französischsprachige Aufführung des „Eingebildeten Kranken“ durch die Gruppe TNT Théâtre im Odeïon Kulturforum Salzburg. Die Anreise war für einen Theaterbesuch relativ weit. Lassen wir deshalb die Schülerinnen und Schüler selber zu Wort kommen, ob es den Aufwand wert war:
« En fait, l’histoire, qui a été écrite par Molière au XVIIème siècle, reste toujours intéressante de nos jours. » (Tatsächlich ist die Geschichte, die von Molière im 17. Jahrhundert geschrieben wurde, auch heute noch interessant.)
« Les comédiens passionnaient les spectateurs. » (Die Schauspieler begeisterten die Zuschauer.)
« On a vu que les acteurs s’amusaient en jouant. » (Man konnte sehen, dass die Schauspieler Spaß an ihrem Auftritt hatten.)
« J’étais impressionnée par le changement rapide entre les différents rôles. » (Der schnelle Wechsel zwischen den verschiedenen Rollen beeindruckte mich.)
Tatsächlich wurden die 11 Rollen des Originals von nur drei Männern und zwei Frauen verkörpert. Dass dies so überzeugend gelang, lag nicht nur an der herausragenden komödiantischen Leistung, sondern auch an der modernen Gestaltung des Bühnenbildes: Ein drehbarer Kubus wurde kontinuierlich und blitzschnell umgebaut und verwandelte sich beispielsweise von der Bibliothek zum Schlafzimmer.
Auch die Wahl der Kostüme war unkonventionell, stieß aber auf weniger Gegenliebe:
« Seulement les habits et les bruits des médecins effrayaient un peu. » (Nur die Kleider und die Geräusche der Ärzte erschreckten ein wenig.)
Die Ärzte traten als „Vögel“ auf, was wohl eine Anspielung auf das Aussehen der mittelalterlichen Pestärzte sein sollte.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/71/Beak_Doctor.jpg
« C’était un peu troublant quand les deux personnes en costumes égyptiennes ont commencé à danser. » (Es war ein wenig irritierend, als die beiden Personen in ägyptischen Kostümen zu tanzen begannen.)
Zwar handelt es sich bei dem Stück um eine comédie-ballet. Allerdings waren die Tanzeinlagen ursprünglich Menuette und kein ägyptischer Tanz in Slapstick-Manier.
Dennoch fiel das Fazit rundum sehr positiv aus; eine Schülerin kommentierte sogar:
« Je suis sûre que Molière aurait été fier de cette représentation. » (Ich bin sicher, Molière wäre stolz auf diese Aufführung gewesen.)
Dem bleibt nichts hinzuzufügen.
Antonietta Crocco