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Unsere Fahrten

Weimar 2018

Ein Stück Weimar

Im Rückspiegel des Busses wurde Rosenheim immer kleiner
Und Donnerstagabend waren wir dann endlich in Weimar.
Sogleich auf der Suche nach dem Leben der Nacht,
Hat ein jeder gesellige Stunden verbracht.

Das Programm führte in die schönsten Ecken,
Was ein Genuss Goethes Gartenhaus zu entdecken.
Zu Beginn vielleicht noch wie zwei Fremde,
Haben wir nun Wissen über Schiller ohne Ende.

Wie man so geht am Ende der Esplanaden-Allee,
Sieht man fast schon Anna Amalia stehen im Wittums Palais.
Das Nationaltheater präsentierte ein Stück ganz modern,
Das Ende der Bombenstimmung hörten wir nur ungern.

Beeindruckend war auch des Herzogs Park und Schloss,
Man stelle ihn sich vor, erhaben auf seinem Ross.
Was taten er und Goethe wohl in der Ilm?
Wie gut, dass es ihn damals noch nicht gab – den Film.

Der die Gemüter betörende Blumenduft
Wurde sachte getragen durch die Frühlingsluft.
Auf die Gesichter schien uns die Sonne,
Diese Tage verbrachten wir voller Wonne.

Herder, Schiller, Goethe und Wieland –
Die vier großen deutschen Dichter vergisst von uns niemand.
Wir alle lassen die Stadt nicht gern zurück,
Unser Herz – Weimar, du hast davon ein Stück.

(Nathalie Stenger; Fotos von Franziska Hochhäuser)