Theater "Wolken"

Anmarsch der Wolken!
Aristophanes‘ Komödie „Die Wolken“ im Aulatheater des IGG

Ganz aus eigenem Antrieb und ganz ohne Lehrer-Unterstützung hat Thomas Eiwen (Q12) die Komödie „Die Wolken“ von Aristophanes einstudiert und inszeniert. Drei Aufführungen in der Aula des IGG haben die doch recht zahlreichen Zuschauer amüsiert und begeistert. Mit viel Spielwitz, lebendiger Frische, reichhaltiger Bühnenfantasie und der Anwendung klassischer Regie-Regeln hat der Regisseur die Geschichte von Sokrates und seinen Wolken, die symbolisch stehen für seine Ideen und Begriffe, illustriert. Das Stroboskop flackerte, die halbnackten Sklaven (Daniel Müller,Q12, Daniel Buchin, Q12, und Robin Schönauer als Gast) wirbelten durchs Publikum, die gute und die schlechte Sache (Maximilian Kaiser, Q12, und Julia Karell, Q12) kämpften sich streitend durch den Saal auf die Bühne, ein Scholar (Jonas Unterreitmeier als Gast) hantierte mit dem Tablet und am Schluss wendet sich der eigene Sohn Pheidippides (Max Weyand als Gast) gegen den Vater Strepsiades (Thomas Eiwen) und verprügelt ihn, weil er in Sokrates‘ dialektische Schule gegangen ist. Sokrates steht buchstäblich und gedanklich hoch über allen, was Thomas Jehle (Q12) mit dezidierter sprachlicher Überheblichkeit klarmachte. Seine vier hübschen Wolken (Nicole Albrecht, 9d, Miriam Brodschelm, Q11, Lucie Glockner, 9d, Ronja Memminger, 10g) assistierten ihm anmutig und sprachgewandt.
(StD Rainer W. Janka)